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Singener Kriminalprävention
Hohgarten 2
78224 Singen (Hohentwiel)
E-Mail skp@singen.de
Fax +49 7731 85 882 544

"Du stirbst, er bleibt" Präventionsfilm

Singener Kriminalprävention

Die Singener Kriminalprävention (SKP) soll die Zukunft der Menschen in einem lebenswerten Umfeld sichern. Denn eine wirksame Kriminalprävention muss in erster Linie vor Ort ansetzen. Probleme und Brennpunkte müssen dort angegangen werden, wo sie auftreten.
Die Kernaufgabe der SKP ist eine Vernetzung aller Akteure. Es gilt für die auftretenden Probleme zeitnah und unkompliziert alle nötigen Akteure an einen Tisch zu bekommen, um Problemlösungsvorschläge zu erarbeiten und diese zeitnah umzusetzen.

Dabei kann die SKP auf bereits sehr gute Strukturen zurückgreifen. Hierbei sind der Sicherheitsbeirat, der AK Prävention, das Bündnis unterm Hohentwiel und der AK Brennpunkte von elementarer Bedeutung.

Die Problemstellungen sind zeitlich auf zwei Ebenen anzuordnen: zum einen gibt es Brennpunkte, die es bereits im Vorfeld gilt, zeitnah und kurzfristig zu entschärfen und es gibt Problemstellungen, bei denen Problemlösungen erst mittel- oder langfristig greifen werden.

Die Singener Kriminalprävention setzt sich dafür ein, ...

  • dass sich Bürgerinnen und Bürger sicher fühlen!
  • dass ein Netzwerk, das auf Solidarität und Kooperation setzt, geschaffen und gepflegt wird!
  • dass Wertschätzung, Vertrauen, Toleranz und Akzeptanz vermittelt und gelebt werden!
  • dass auf aktuelle Probleme schnell reagiert wird!

Interviews und Präventions-Tipps

Die SKP greift regelmäßig interessante und wichtige Themen wie beispielsweise „Kinderfotos im Netz, Bildrechte etc.“ und „Hasskommentare in sozialen Netzwerken“ auf. Marcel Da Rin von der SKP vermittelt wertvolle Informationen gemeinsam mit seinen Interviewpartnern.

Zu finden unter
Gemeinsam Zukunft Leben und auf YouTube

Extremismus

Das Bündnis unterm Hohentwiel für Menschenrechte, gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit vernetzt Vertreter/ -innen verschiedener Institutionen und bündelt Fachkompetenz und Expertenwissen.

Damit steigen die Möglichkeiten:
· Vorfälle wahrzunehmen
· aufzuklären
· präventiv tätig zu werden
· zu intervenieren
· und letztlich Alternativen zu bieten.

BusbegleiterInnen in Singen

Seit sechs Jahren sind sie in Singen unterwegs: Die Busbegleiter.
Busbegleiter kann man in der Fußgängerzone und in den Bussen im Stadtverkehr antreffen.
Nun wurden die verbleibenden sieben ehrenamtlich tätigen Busbegleiter neu geschult. Es ging um die Organisation der Dienstpläne, um die Aufgaben in den Bussen,  aber auch um den Umgang und das Verhalten mit/gegenüber den Kunden.  Carlo Maroni zeigte auf, was aus Sicht der Stadtwerke wichtig ist. Persönlichkeitstrainer  Ralph Oberbillig vermittelte an einem ganzen Tag wie Busbegleiter durch ihr Erscheinungsbild, durch klare Kommunikation und aber auch Bestimmtheit den Kontakt zu den Kunden optimieren können.

Rücksichtsloses Verhalten wie Lärmbelästigung durch laute Musik, nachlässige Abfallentsorgung oder Sitzflächen, die als Fuß- oder Gepäckablage genutzt werden, sind in den öffentlichen Verkehrsmitteln kein Alltag – aber auch keine Seltenheit. Viele Fahrgäste stoßen sich daran, einige machen ihre Mitfahrer freundlich darauf aufmerksam, dass ihr Verhalten störend ist, manche ernten dafür patzige Reaktionen. Die Busbegleiter haben in solchen Situationen die schwierige Aufgabe, für ein angenehmeres Miteinander während der Fahrt zu sorgen. Die Busbegleiter sind aber auch eine Art Service- und Begleitdienst. Für den Ein- und Ausstieg von Menschen mit Handicap bieten die Busbegleiter ihre Unterstützung an. Busbegleiter sorgen schon alleine durch ihre Anwesenheit für eine Steigerung des Sicherheitsgefühles im öffentlichen Raum.
In Singen sind die Frauen und Männer in ihren blauen Westen nicht mehr wegzudenken.
Die Bevölkerung wird gebeten, in gewissen schwierigen Situation die ehrenamtlich tätigen Frauen und Männer zu unterstützen.

Jugendliche in Singen - "Places to stay"

Der außerschulische und außerinstitutionelle Freizeitbereich, unter anderem der öffentliche Raum, ist eine der wenigen Bereiche in denen Jugendliche Autonomie und selbstständiges, unkontrolliertes Handeln erleben und erlernen können.
Jedoch werden öffentliche Räume zusehends begrenzter, die Wandlung öffentlicher Räume in halböffentliche Räume, ein gestiegener Bedarf an Sicherheit und Ordnung und der Versuch alle Verunsicherungen aus öffentlichen Räumen zu entfernen, führt zu einer Kontrolle und Verregelung dieser vormals durch Freiheit und Autonomie gekennzeichneten Orte.
Deshalb finden Jugendliche hier bewusst ihre Places to stay (2,6 MB) im öffentlichen Raum.

Betteln - das Geschäft mit dem Mitleid

für den Fall, dass Sie während Ihres Aufenthaltes um eine milde Gabe gebeten werden, möchten wir Ihnen ein paar kurze Informationen geben.
Betteln – das Geschäft mit dem Mitleid

• oftmals werden Sie von organisierten Banden aus Osteuropa angesprochen
• Sie helfen nicht dem armen Bettler der Sie anspricht, sondern seinem „Chef“
• strukturierte Bettelbanden sind in Städten in denen viel gespendet wird
• Krankheiten werden oftmals vorgetäuscht um Mitleid zu erwecken
• Kinder und Tiere werden ebenfalls eingesetzt um Mitleid zu erwecken

Trotzdem sollten wir den Menschen mit Respekt begegnen und unsere Spende an eine, von den Verbraucherverbänden, empfohlenen Organisation leisten. Für weitere Informationen können Sie sich jederzeit an die Kriminalprävention
in Singen wenden.

Prävention sexueller Missbrauch & Häusliche Gewalt

Die „Singener Initiative zur Prävention des sexuellen Missbrauchs“ ist eine interdisziplinäre Verbindung aus Vertretern/-innen der unterschiedlichsten Berufsgruppen, die im Bereich der Kinder-, Jugend- und Sozialarbeit tätig sind.

Die „Singener Initiative zur Prävention des sexuellen Missbrauchs“ ist eine interdisziplinäre Verbindung aus Vertretern/-innen der unterschiedlichsten Berufsgruppen, die im Bereich der Kinder-, Jugend- und Sozialarbeit tätig sind. Die Initiative vernetzt Vertreter-/Innen der verschiedenen Institutionen und bündelt Fachkompetenz und Expertenwissen. Damit steigen die Möglichkeiten:
• Vorfälle wahrzunehmen
• aufzuklären
• präventiv tätig zu sein
• zu intervenieren

KooperationspartnerInnen:
• Amt für Kinder, Jugend und Familie
• Diakonisches Werks des Evangelischen Kirchenbezirks Konstanz
• Mobile Jugendarbeit Singen
• Staatl. Schulamt Konstanz
• „Jede-kann-sich-wehren-bodensee“ - Bianka Neußer
• Schulsozialarbeit an Singener Schulen
• Jungenseminare - Tom Colberg
• Kinderheim St. Peter & Paul
• Kinderschutzbund
• Pfoten weg! - Irmi Wette
• Polizeipräsidium Konstanz
• pro familia Singen
• Schulpsychologische Beratungsstelle
• Singener Schulen
• Singener Kindertageseinrichtungen
• Singener Kriminalprävention
• Theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück/Konstanz - Maria Vrijdaghs

Ziele der Initiative in Singen:
Primärziele:
• Sensibilisierung der Gesellschaft und Versachlichung des Themas
• Stärkung der Kinder und Jugendlichen durch Aufklärung und Information unter Einbeziehung von Eltern und Fachkräften
• Bekanntmachung und Unterstützung des Hilfesystems durch Vernetzung der Akteure auf lokaler Ebene
• Altersspezifische und bedarfsorientierte Vorgehensweise
• Unterstützende Qualifizierung von Fachkräften

Sekundärziele:
• Umsetzung aller Maßnahmen für eine größtmögliche Zielgruppe
• Kooperationskreise schaffen, z.B. Stadt, Polizei, Fachberatungsstellen u.a.
• Finanzielle Unterstützung durch die Stadt, Spenden, Sponsoren und Fördermittel
• Multiplikatorentraining durch Fortbildungen, Fachtage
• Fachlicher Austausch
• Impuls für Implementierung von Präventionsstrategien

Was können WIR ALLE tun, um Kinder vor sexuellem Missbrauch zu schützen:
• Besonnenes Reagieren und Eingreifen bei grenzverletzendem Verhalten
• Sichere Orte für Mädchen und Jungen schaffen
• Kinder dabei unterstützen und fördern, ihre Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen
• Mädchen und Jungen das Sprechen über sexuellen Missbrauch erleichtern

Zielgruppen der Initiative:
• Kinder im Vorschulalter, Grundschulalter und im Übergang zur Pubertät
• Berücksichtigung von Förderschülern und -schülerinnen
• Fachkräfte (Lehrkräfte, Schulsozialarbeitende, Schulpsychologen und -psychologinnen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendämter, der
Beratungsstellen sowie des Offenen Ganztags, Pädagogische Fachkräfte in den Kitas/Erzieherinnen)
• Eltern
• Öffentlichkeit

Bausteine der Initiative:
• Interaktive Theaterstücke für verschiedene Altersgruppen
• Interaktiver Parcours
• Kinder stark machen - Workshops für Kinder und Jugendliche, Vorleseangebote
• Beratung/Information
• Publikationen - Kinderbücher für Eltern und Kinder, Broschüren, Webinformation
• Fortbildungsangebote, Workshops, Vorträge für Fachkräfte und Eltern
• Veranstaltungen - Durchführung/Organisation/Koordination