Kontakt

Marcel Da Rin
Gebäude Rathaus
Raum 113
Manuela Stengele
Gebäude Rathaus
Raum 112

Seit 2015 fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit "Demokratie leben!" Projekte zur Demokratieförderung, Vielfaltgestaltung und Extremismusprävention.
Die Singener Kriminalprävention der Stadt Singen wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Extremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
Nähere Informationen dazu erhalten Sie unter Demokratie Leben

Der Singener Kriminalprävention stehen in 2017 100.000 Euro zur Unterstützung für Projekte, Veranstaltungen und Aktionen zur Verfügung. Einzelne Maßnahmen können mit bis zu 10.000 Euro unterstützt werden. Das Jugendforum erhält jedes Jahr 5.000 Euro extra für eigene Projekte und Aktionen. Auch Sie selbst können sich am eigenen Projekt finanziell beteiligen. Es wird sogar gerne gesehen, wenn Sie das tun. Es ist aber keine Voraussetzung, um mitmachen zu dürfen.
Welche Maßnahmen gefördert werden, darüber entscheidet der Begleitausschuss. In diesem Begleitausschuss sind mehr als 10 Personen vertreten.

Mitmachen

Alle eingereichten Anträge, die zu einem der folgenden 3 Ziele passen, haben besonders gute Chancen, gefördert zu werden:

Ziel 1: Kinder und Jugendliche beteiligen
Ziel 2: Gegen Gewalt, Rassismus und Menschenfeindlichkeit einsetzen
Ziel 3: Gemeinsam einen guten Umgang miteinander entwickeln

Sie können auch einen Antrag stellen, der zu einem anderen Thema aus dem Bundesprogramm passt. Das ist zum Beispiel:

•   Extremismus/Terrorismus
•   Demokratiefeindlichkeit
•   politisierte bzw. vorgeblich politisch bzw. vorgeblich religiös legitimierte Gewalt
•   politische Radikalisierung

Antrag stellen

Wer kann einen Antrag stellen?
Vereine, Verbände und Initiativen sind eingeladen sich mit ihren Projekten, die in der Stadt Singen stattfinden sollen, für die Förderung zu bewerben und einen Antrag an den Begleitausschuss zu stellen. Der Begleitausschuss entscheidet dann, ob das Projekt im Rahmen des Lokalen Förderfonds durchgeführt wird.
Als Antragsteller und Zuwendungsempfänger für die Einzelprojekte kommen grundsätzlich alle nichtstaatlichen Organisationen in Betracht, die die fachlichen Voraussetzungen für die geplanten Projekte erfüllen.
Für Projekte, die in Kooperation mehrerer Träger durchgeführt werden, wird nur ein Projektantrag eingereicht.

Wie wird ein Antrag gestellt?
Der Antrag auf Durchführung eines Einzelprojekts wird an die lokale Koordinierungsstelle (Singener Kriminalprävention) gerichtet.

Ein vollständig ausgefüllter Antrag mit rechtskräftiger Unterschrift und transparenter Kostenaufstellung muss eine Woche vor einer Sitzung des Begleitausschusses der Koordinierungsstelle in digitaler und schriftlicher Form vorliegen. Aus der Bewerbung ergibt sich kein Anspruch auf Förderung des Einzelprojekts.

Nach welchen Kriterien werden Anträge bewilligt?
Der Begleitausschuss wird dann über den Antrag diskutieren und entscheiden.
Dabei liegen verschiedene Kriterien zugrunde:

•  Das Projekt soll in Singen durchgeführt werden.
•  Das Projekt soll sich in gleichem Umfang an weibliche und männliche Teilnehmende
    richten oder eine explizite Geschlechterausrichtung haben.
•  Eine vielfältige Kooperation ist erwünscht.
•  Das Projekt strebt eine Nachhaltige auf Dauer angelegte Wirkung im Verhalten bei
    den Teilnehmenden an.
Weitere Kriterien können bei der Koordinierungs- und Fachstelle erfragt werden!

Wichtig bei der Antragstellung sind genaue Überlegungen, welche Ziele mit dem Angebot verfolgt werden und mit welchem Konzept die Ziele erreicht werden sollen. Hierzu ist es auch notwendig, bis zu drei Indikatoren zu benennen, bei deren Erfüllung ein Projekt als Erfolg bewertet werden kann. Diese sollen messbar und überprüfbar sein.

Antragsformular (71 KB)

Was bisher lief und was noch läuft

1. Demokratiekonferenz

Die erste Demokratiekonferenz in Singen fand am 1. Dezember 2016 statt. Der Einladung der SKP waren über 60 Interessierte gefolgt. Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ durchgeführt. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt dieses Förderprogramm.
Die SKP erhält aus dem Bundesprogramm Fördermittel in Höhe von 400.000 Euro für die kommenden fünf Jahre.
„Die verschiedenen Formen der Bürgerbeteiligung in unserer Stadt bieten die Chance zur Stärkung repräsentativer Demokratie“, betonte OB Häusler in seiner Begrüßungsrede. Nach den Grußworten des  OB hielt Dr. Heinz Kapp, Diplompädagoge und Mitinitiator des Projektes Stolpersteine in Singen, ein Impulsreferat zum Thema Demokratie. Heinz Kapp nahm die Zuhörer mit auf eine interessante zeitgeschichtliche Reise der Demokratieentwicklung von der Nachkriegszeit bis heute.
Marcel Da Rin erläuterte dann die Inhalte des Bundesprogramms „Demokratie leben“ und lud anschließend in das Worldcafé mit den Themenschwerpunkten Rassismus, Menschenfeindlichkeit, Extremismus, Gewalt und Zivilcourage ein. An vier Stationen, die von Fachleuten des Jugendreferates, der Mobilen Jugendarbeit, dem Referat Integration und der Caritas betreut wurden, kam es zu regen und konstruktiven Diskussionen. Angsträume, Probleme und Handlungsbedarfe in Singen wurden offen angesprochen, ebenso aber auch Projekte, Initiativen und Aktionen, die vorbildlich sind. Viele Teilnehmer äußerten, dass das Zusammenleben der unterschiedlichen Kulturen in Singen nahezu problemlos gelinge, Rassismusprävention dennoch verstärkt werden müsse. Hierzu solle man die Aufklärung an den Schulen forcieren, war eine Forderung.
Die Ergebnisse der ersten Demokratiekonferenz werden nun zusammengetragen. Sie sind richtungweisend für weitere Aktionen der Präventionsarbeit in Singen. Die Ergebnisse sind nachfolgend aufgeführt. Die SKP wird im Frühjahr 2017 eine weitere Demokratiekonferenz durchführen, es sind zwei pro Jahr vorgesehen.

2. Demokratiekonferenz

3. Demokratiekonferenz

4. Demokratiekonferenz / Umfrage