Hardtschule: Spatenstich für Mensaneubau

Mit Landesförderung entsteht an der Hardtschule ein Erweiterungsbau mit größerer Mensa und neuen Projekträumen, um den hohen Bedarf besser abzudecken.

Spatenstich an der Hardtschule
Spatenstich an der Hardtschule

Die Hardtschule war die erste Grundschule, die eine Mensa hatte. „2009 hieß es noch: Die brauchen wir nicht“, erinnerte sich Schulleiterin Katharina Ache-Conray beim Spatenstich für den Erweiterungsbau. Von Anfang an war die Mensa jedoch zu klein, und trotz eines Zwei-Schicht-Betriebs gibt es Wartelisten, ergänzte sie.

Im Rahmen der Startchancenschule erhalte die Stadt für die Erweiterung der Hardtschule eine Förderung des Landes, betonte Oberbürgermeister Bernd Häusler. Er bezifferte die Kosten mit Außenanlage und Mobiliar auf 4,5 bis 5 Millionen Euro.

Wie beim Bau der Schule muss aufgrund des schwierigen Baugrunds die Bodenplatte mit 59 Pfählen von bis zu 18 Metern Länge gestützt werden, erklärte der Architekt Christian Kuberczyk. Das Architektenbüro Akyildiz Kuberczyk Architekten wurde im Herbst 2024 bei einem Teilnahmewettbewerb durch ein Auswahlgremium ausgewählt.

Über einen Laubengang mit dem Hauptgebäude verbunden, sollen im Erdgeschoss eine Mensa und darüber zwei Projekträume entstehen. Der Holzbau in Rahmenbauweise wird mit einer PV-Anlage ausgerüstet. Die Fertigstellung ist für das erste Quartal 2027 geplant.