Flächendeckender Glasfaserausbau in Singen

Der Glasfaserausbau in Singen schreitet voran – dabei sind parallele Tiefbaumaßnahmen durch mehrere Unternehmen gleichzeitig möglich.

Als bedeutender Wirtschaftsstandort und Mittelzentrum wäre ein flächendeckender Glasfaserausbau für die Stadt Singen in Zeiten rasant wachsender Datenmengen von großer Bedeutung. Deshalb ist es erfreulich, dass aktuell verschiedene privatwirtschaftliche Unternehmen an einer Umsetzung arbeiten, jedoch nur für die Kernstadt und bislang nicht in den Ortsteilen.

Da der Glasfaserausbau von den jeweiligen Unternehmen eigenwirtschaftlich erfolgt und vollständig von den Unternehmen finanziert wird, ist die Einflussnahme der Stadt Singen auf diese privatwirtschaftlichen Ausbauprojekte sehr begrenzt. Entscheidungen etwa zum Ausbautempo, dem Ausbaugebiet oder den beteiligten Baufirmen werden von den jeweiligen Unternehmen getroffen.

Im letzten Sommer hat OXG mit dem Ausbau in der Südstadt begonnen, der weit vorangeschritten ist. Das Unternehmen verfolgt den Plan, nahezu die gesamte Kernstadt anzuschließen. Eine Fertigstellung ist voraussichtlich bis Ende 2027 oder Mitte 2028 geplant.

Kürzlich wurde der Stadt Singen bekannt gegeben, dass die Deutsche Telekom ab April ebenfalls die Nordstadt inklusive Bruderhofgebiet und die Weststadt ausbauen möchte. Eine Fertigstellung ist bis Ende 2027 geplant. Der Glasfaserausbau durch die Deutsche Telekom im Gewerbegebiet und angrenzenden Bereichen in der Südstadt läuft seit 2023 und soll zeitnah abgeschlossen werden.

Laut Telekommunikationsgesetz sind solche parallel stattfindenden Ausbauvorhaben möglich. Eine koordinierte Durchführung der Tiefbaumaßnahmen wäre von Seiten der Stadt Singen wünschenswert. Hierzu steht die Stadt mit den jeweiligen Unternehmen im Austausch.

Zu den Ausbauplanen von Lila Connect liegen der Stadt aktuell keine Informationen vor.