Singen in Zahlen

Singen ist eine vielfältige Stadt zum Leben, Arbeiten und Lernen. Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Zahlen und Fakten zu Bevölkerung, Altersstruktur, Flächennutzung, Beschäftigung, Bildung und Wohnen.

Singen auf einen Blick

48.089 Einwohnerinnen und Einwohner (Stand: 31.12.2025)

43,2 Jahre Durchschnittsalter (Stand: 2025)

61,8 km² Stadtfläche (Stand: 2024)

6 Ortsteile

26.902 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort (Stand: 2025)

23.780 Wohnungen (Stand: 2025)

7.883 Wohngebäude (Stand: 2025)

Bevölkerung

Liniendiagramm zur Bevölkerungsentwicklung Singens von 1871 bis 2025. Die Einwohnerzahl stieg von rund 4.500 im Jahr 1871 auf 48.089 im Jahr 2025. Besonders stark wuchs die Bevölkerung in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg. Seit den 1990er-Jahren verläuft die Entwicklung deutlich moderater.
Bevölkerungsentwicklung in Singen 1871–2025 (eigene Darstellung)

Ende 2025 lebten 48.089 Menschen in Singen. Die Bevölkerungsstatistik weist für das Jahr 2025 insgesamt einen Zuwachs von 478 Personen aus.

Der Zuwachs ist vor allem darauf zurückzuführen, dass mehr Menschen nach Singen gezogen als weggezogen sind. Insgesamt kamen auf diese Weise 579 Einwohnerinnen und Einwohner hinzu. Gleichzeitig starben 101 Menschen mehr, als geboren wurden.

Auch langfristig ist Singen deutlich gewachsen. Besonders viele neue Einwohnerinnen und Einwohner kamen in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg hinzu. Seit den 1990er-Jahren wächst die Bevölkerung insgesamt langsamer.

Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Statistik Kommunal 2026, Bevölkerungsfortschreibung auf Basis der jeweiligen Volkszählungs- bzw. Zensusdaten.

Altersstruktur

Balkendiagramm zur Altersstruktur der Bevölkerung in Singen im Jahr 2025. Die größte Altersgruppe bilden die 40- bis unter 65-Jährigen mit 15.656 Personen. Es folgen die 25- bis unter 40-Jährigen mit 9.703 Personen. Insgesamt sind rund 10.150 Menschen 65 Jahre oder älter.
Altersstruktur der Bevölkerung in Singen 2025 (eigene Darstellung)

Die Menschen in Singen sind im Durchschnitt 43,2 Jahre alt. Damit ist die Bevölkerung etwas jünger als im baden-württembergischen Durchschnitt von 44,2 Jahren.

Rund 6 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner sind jünger als sechs Jahre. Weitere 12 Prozent sind zwischen sechs und unter 18 Jahre alt. Rund 21 Prozent der Bevölkerung sind 65 Jahre oder älter, etwa 11 Prozent sind mindestens 75 Jahre alt.

Die größte Altersgruppe bilden die 40- bis unter 65-Jährigen. Gleichzeitig leben in Singen viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.

Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Statistik Kommunal 2026.

Flächennutzung

Balkendiagramm zur Flächennutzung in Singen 2024. Rund 40 Prozent der Stadtfläche werden landwirtschaftlich genutzt, 30 Prozent entfallen auf Siedlungs- und Verkehrsflächen, 27 Prozent auf Waldflächen und 3 Prozent auf sonstige Nutzungsarten.
Flächennutzung in Singen 2024 (eigene Darstellung)

Das Stadtgebiet von Singen umfasst rund 61,8 Quadratkilometer.

Rund 40 Prozent der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt. Etwa 27 Prozent sind Waldflächen und rund 30 Prozent werden für Siedlung und Verkehr genutzt. Die übrigen drei Prozent verteilen sich auf weitere Flächennutzungen.

Rund ein Drittel der Fläche Singens wird für Siedlung und Verkehr genutzt. Gleichzeitig prägen landwirtschaftlich genutzte Flächen und Wälder weite Teile des Stadtgebiets.

Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Statistik Kommunal 2026, Flächenerhebung 2024.

Arbeiten und Wirtschaft

Singen ist ein bedeutender Arbeits- und Wirtschaftsstandort in der Region.

Im Jahr 2025 arbeiteten 26.902 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Singen. Gleichzeitig lebten 20.162 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der Stadt.

Im Jahr 2025 kamen 6.731 mehr Menschen zum Arbeiten nach Singen, als von Singen zu einem Arbeitsplatz außerhalb der Stadt pendelten.

Die Arbeitsplätze in Singen verteilen sich auf verschiedene Wirtschaftsbereiche:

  • 34 % Produzierendes Gewerbe
  • 23 % Handel, Verkehr und Gastgewerbe
  • 43 % sonstige Dienstleistungen

Die Beschäftigten- und Pendlerzahlen unterstreichen die Bedeutung Singens als wichtiger Arbeits- und Wirtschaftsstandort in der Region.

Schulen und Bildung

Singen bietet Schülerinnen und Schülern ein vielfältiges Angebot an allgemeinbildenden Schulen.

Im Schuljahr 2024/25 besuchten 5.663 Schülerinnen und Schüler eine allgemeinbildende Schule in Singen.

Im Schuljahr 2025/26 wechselten laut amtlicher Statistik 466 Schülerinnen und Schüler auf eine weiterführende Schule. Sie verteilten sich auf folgende Schularten:

  • 36 % auf Realschulen
  • 35 % auf Gymnasien
  • 20 % auf Gemeinschaftsschulen
  • 4 % auf Werkreal- bzw. Hauptschulen
  • 5 % Sonstige*

Damit bietet Singen unterschiedliche Schulformen und Möglichkeiten für den weiteren Bildungsweg.

* Unter „Sonstige“ fasst die amtliche Schulstatistik weitere Fälle zusammen, darunter andere Schularten, Wiederholer, Nichtversetzte sowie Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 4 ohne Grundschulempfehlung.

Wohnen

Liniendiagramm zur Entwicklung des Wohnungsbestands in Singen von 1968 bis 2025. Die Zahl der Wohnungen stieg von 14.155 auf 23.780, die Zahl der Wohngebäude von 4.848 auf 7.883. Beide Bestände haben langfristig deutlich zugenommen.
Entwicklung des Wohnungsbestands in Singen 1968–2025 (eigene Darstellung)

Ende 2025 gab es in Singen 7.883 Wohngebäude mit insgesamt 23.780 Wohnungen.

Die durchschnittliche Wohnfläche lag bei rund 44 Quadratmeter je Einwohnerin bzw. Einwohner.

Mehr als die Hälfte der Wohngebäude in Singen sind Einfamilienhäuser (55 Prozent). Gleichzeitig befinden sich viele Wohnungen in Mehrfamilienhäusern.

Die Zahl der Wohnungen in Singen ist über die Jahrzehnte kontinuierlich gestiegen. Besonders seit den 1960er-Jahren sind viele neue Wohnungen hinzugekommen.

Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Statistik Kommunal 2026, Gebäude- und Wohnungsbestand 2025.

Quellen und Hinweise

Die Angaben auf dieser Seite stammen überwiegend aus Daten des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg. Eine wichtige Grundlage ist die Veröffentlichung „Statistik Kommunal 2026“.

Die Daten werden regelmäßig geprüft und aktualisiert, sobald neue amtliche Zahlen vorliegen. Da die einzelnen Statistiken zu unterschiedlichen Zeitpunkten veröffentlicht werden, können die angegebenen Datenstände voneinander abweichen.

Hinweis zur Berechnung: Einige Veränderungen und Salden werden in der amtlichen Statistik nach eigenen Berechnungsmethoden ermittelt. Sie lassen sich daher nicht immer direkt aus den dargestellten Einzelwerten errechnen.