Veronika Netzhammer erhält Bundesverdienstkreuz

Im Rahmen einer Feierstunde wurde Veronika Netzhammer von Justizministerin Marion Gentges das Bundesverdienstkreuz für ihren Einsatz für das Gemeinwohl verliehen.

Nach der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes trägt sich Veronika Netzhammer in das Goldene Buch der Stadt Singen ein. An ihrer Seite Justizministerin Marion Gentges und Oberbürgermeister Bernd Häusler.
Nach der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes trägt sich Veronika Netzhammer in das Goldene Buch der Stadt Singen ein. An ihrer Seite Justizministerin Marion Gentges und Oberbürgermeister Bernd Häusler.

Im Rahmen einer Feierstunde im vollbesetzten Theater „Die Färbe“ wurde Veronika Netzhammer von Justizministerin Marion Gentges das Bundesverdienstkreuz für ihren Einsatz für das Gemeinwohl verliehen. Die Initiative hierzu hatte die Landtagsabgeordnete Dorothea Wehinger angestoßen.

Das Engagement der ehemaligen CDU-Landtagsabgeordneten (1996 – 2011) und Ehrenringträgerin der Stadt Singen – von 1990 bis 2019 war Veronika Netzhammer im Singener Gemeinderat, zuletzt als Fraktionsvorsitzende der CDU, ab 1994 auch im Kreistag) ist vielfältig. Kommunalpolitik, Landesgartenschau, Krankenhaus sind hierfür nur drei Beispiele. Ministerin Gentges fasste es in ihrer Laudatio so zusammen: „Was Du politisch und gesellschaftlich für die Stadt, die Region und das Land geleistet hast, kann ich kaum in Worte fassen.“

Oberbürgermeister Häusler bezeichnete Veronika Netzhammer als „kritisch, konstruktive Begleiterin mit Fingerspitzengefühl, die für Herzensangelegenheiten bis zum Äußersten gehe. Seine hohe Wertschätzung zeigte er dabei, dass er 20 Jahre nach der heftigen Diskussion zum Bau des Engener Gymnasiums zugab, dass die Landtagsabgeordnete damals recht hatte.

Für Veronika Netzhammer gibt es, wie sie selbst betont, immer eine Lösung, für die sie sich hartnäckig einsetze. Hierzu habe sie das Antragsrecht in Gemeinderat und Partei intensiv in Anspruch genommen. Die Geehrte selbst gab sich bescheiden und schloss in die Ehrung alle mit ein, die sie unterstützt hätten – namentlich auch ihren verstorbenen Mann Emil.