Start der Tiefbauarbeiten in der Masurenstraße
Ab Ostern startet der Ausbau der Masurenstraße: Kanäle, Strom, Beleuchtung und Glasfaser werden erneuert, zudem erfolgt eine ökologische Aufwertung.
Nach Ostern beginnen die Bauarbeiten in der Masurenstraße. In mehreren Bauabschnitten werden dort und in den nördlich davon abgehenden Wohnstraßen die Kanäle von den Stadtwerken ausgetauscht. In dem Zuge werden auch Stromleitungen sowie die Straßenbeleuchtung erneuert und Glasfaser verlegt. Gleichzeitig findet eine Entsiegelungsmaßnahme in der Masurenstraße statt. Der erste Bauabschnitt soll 2028 abgeschlossen sein.
Von einem Energieversorger ist zudem der Ausbau eines Wärmenetzes geplant. Die klimagerechte Straßenraumgestaltung umfasst Grünstreifen, Baumneupflanzungen und versickerungsfähiges Fugenpflaster. Insgesamt sollen in der Masurenstraße rund 3.500 Quadratmeter entsiegelt und neu gestaltet werden. Die hierdurch erzielte Verdunstung und Verschattung kann im Quartier zu einem wirkungsvollen Kühlungseffekt beitragen.
Der aktuelle Radweg soll auf der nördlichen Seite mit einer Breite von 2,75 Metern entsiegelt und der verbleibende Gehweg für den Radverkehr freigegeben werden. Auch der südliche Weg, vom Kreisverkehr bis zur Ostpreußenstraße, soll im Rahmen der Neustrukturierung verlagert werden. Statt des Radweges ist im Norden ein Grünstreifen geplant, in dem das Regenwasser oberflächennah eingeleitet werden kann. Im Süden werden zusätzliche Bäume mit ausreichend Wurzelraum gepflanzt.
Die Parkplätze werden mit Fugenpflaster versehen, damit das Regenwasser lokal versickern kann. Dies leistet einen wichtigen Beitrag zur Schwammstadt. Mittels einer alternierenden Trassierung der Straße, soll die Geschwindigkeit des Verkehrs in der Straße reduziert werden. Die Anzahl der Parkplätze bleibt gleich.
