Sicherheitsdienst für Bürgerzentrum und Ausländerbehörde beschlossen
Der Gemeinderat hat zur besseren Sicherheit der Beschäftigten einen Sicherheitsdienst für Bürgerzentrum, Ausländerbehörde und weitere Einrichtungen in der Marktpassage beschlossen.
Der Gemeinderat hat der Beauftragung eines Sicherheitsdienstes für das Bürgerzentrum und die Ausländerbehörde in der Marktpassage zugestimmt. Fachbereichsleiter Torsten Kalb erläuterte in der Sitzung, dass die Sicherheit von Behördenmitarbeiterinnen und -mitarbeiter bundesweit zunehmend ein Thema ist. Viele Verwaltungen in Baden-Württemberg haben bereits verschiedene Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz ihrer Beschäftigten ergriffen.
Auch das Bürgerzentrum mit jährlich rund 60.000 Klientinnen und Klienten und langen Öffnungszeiten ist betroffen. Es gab Fälle verbaler Bedrohungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Aus Fürsorgepflicht wurden daher auch bauliche Schutzmaßnahmen geprüft. Ob Umbauten technisch umsetzbar und trotz erheblichem finanziellen und organisatorischen Aufwand wirkungsvoll seien, sei jedoch nicht sicher. Deshalb habe man sich für die während der Corona-Zeit bewährte Praxis eines Sicherheitsdienstes entschieden, so Kalb.
Der Sicherheitsdienst wird den gesamten Bereich in der Marktpassage überwachen, einschließlich Bürgerzentrum, Ausländerbehörde, Stadtbücherei und Tourist-Information, da es dort in der Vergangenheit zu Vorfällen kam.
Die bisher ergriffenen Maßnahmen – Videoüberwachung der öffentlich zugänglichen Räume, Alarmsystem über die Monitore der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Schulungen in Selbstbehauptung, Deeskalation und Selbstverteidigung sowie die Zusammenarbeit mit der Landespolizei (Streifendienst und KOD der Stadtverwaltung) – haben sich als nicht mehr ausreichend erwiesen, um den Schutz der städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sicherzustellen.