Mit Demokratieparcours Singen entdecken
Zum bundesweiten Tag der Demokratiegeschichte stellte die Singener Kriminalprävention den Demokratieparcours für Jugendliche vor.
Mit einem Demokratieparcours können Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren in Singen geschichtsträchtige Standorte spielerisch entdecken. Passgenau am bundesweiten Tag der Demokratiegeschichte stellte die Singener Kriminalprävention das Projekt vor, das laut ihrem Leiter, Marcel Da Rin, nur dank des Förderprogramms „Jugend für Werte“ des Rotary Club Singen möglich wurde.
Ziel von Da Rin und der Künstlerin Tina Keck, die das Projekt gemeinsam entwickelt haben, war es den Jugendlichen die Geschichte ihres Heimatortes haptisch und nicht online näherzubringen und sie dabei in Bewegung zu setzen, so Da Rin. Mittels 21 Din A5 großer Fotokarten in einer wertigen Alu-Box können sie hierzu kleine Aufgaben zu historischen Ereignissen lösen.
Der gesamte Parcours, für den man etwa 2,5 Stunden einplanen sollte, führt vom Bahnhof durch die Fußgängerzone bis hin zu Rathaus, Scheffelhalle, Stadtgarten, Musikinsel und wieder zurück. Einzig die Station Theresienkapelle liegt abseits dieses Rundwegs.
Die Box wird Schulen und Jugendhäusern nach Ostern zur Verfügung gestellt, soll aber auch bei der Tourismus-Info und der Stadtbücherei ausgeliehen werden können, ergänze Catharina Scheufele, Fachbereichsleiterin Kultur und Tourismus.
Rotary setzt sich seit jeher für die Dienstbereitschaft im täglichen Leben, Freundschaft, Anteil- und Rücksichtnahme, Verantwortungsbewusstsein und den Willen zur Verständigung weltweit ein. Das Bewusstsein für diese Werte soll mit dem Preis „Jugend für Werte“ gefördert und gestärkt werden, betonte die aktuelle Präsidentin des Rotary Club Singen, Ulrike Veser. Die alle zwei Jahre ausgelobte Förderung in Höhe von 5.000 Euro sei in der Vergangenheit zumeist an Schulen vergeben worden, so Veser weiter.