Klimahelden-Programm begeistert Singener Grundschulkinder

Auch in diesem Schuljahr nahmen insgesamt 455 Schülerinnen und Schüler von sechs Grundschulen am Programm „Ich bin ein Klimaheld“ teil.

Die frisch ausgebildeten Klimahelden der Klasse 2e der Waldeckschule zusammen mit der Kursleiterin Stephanie Esch und Tobias Herbst von der Stabsstelle Klimaschutz und Klimaanpassung der Stadt Singen.
Die frisch ausgebildeten Klimahelden der Klasse 2e der Waldeckschule zusammen mit der Kursleiterin Stephanie Esch und Tobias Herbst von der Stabsstelle Klimaschutz und Klimaanpassung der Stadt Singen.

Bereits seit 2017 unterstützt die Stadt Singen das Umweltprogramm „Ich bin ein Klimaheld“. Auch in diesem Schuljahr nahmen insgesamt 455 Schülerinnen und Schüler aus 18 Klassen von sechs Singener Grundschulen daran teil. Das Projekt wird von der Energieberaterin Stephanie Esch vom Büro raumstadt_architektur entwickelt und durchgeführt.

„Die Schülerinnen und Schüler sind mit großer Begeisterung dabei und bringen viele eigene Ideen ein. Besonders wichtig ist uns, den Kindern zu zeigen, dass viele kleine Entscheidungen im Alltag gemeinsam eine große Wirkung entfalten können“, erklärt Stephanie Esch.

„Das Projekt vermittelt nicht nur Wissen, sondern regt die Kinder auch dazu an, das Gelernte in den Alltag zu übertragen und in die Familien hineinzutragen. Deshalb unterstützen wir das Klimahelden-Programm seit vielen Jahren“, sagt Tobias Herbst, Leiter der Stabsstelle Klimaschutz und Klimaanpassung der Stadt Singen.

In drei altersgerechten Unterrichtseinheiten setzen sich die Kinder mit den Ursachen des Klimawandels auseinander. Spielerisch beschäftigen sie sich mit den Themen Mobilität, Ernährung, Verpackung, Mülltrennung sowie Stromverbrauch und -erzeugung und lernen, wie sie durch bewusstes Handeln im Alltag CO₂ einsparen können.

Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist der Klimahelden-Punktepass. Damit sammeln Schülerinnen und Schüler Punkte für klimafreundliches Verhalten – beispielsweise für den Schulweg ohne Auto. Den Abschluss bildet ein gemeinsamer Klimaschutzvertrag, mit dem sich die Kinder und ihre Familien zu konkreten Maßnahmen für mehr Klimaschutz im Alltag verpflichten.

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