Bundesweiter Warntag 2026
Am 10. September findet ab 11 Uhr der Bundesweite Warntag statt. Ziel ist die Erprobung der Warnsysteme.
Am Donnerstag, 10. September, findet ab 11 Uhr der Bundesweite Warntag statt. Zur Erprobung der Warnsysteme wird dabei über die an das Modulare Warnsystem (MoWaS) des Bundes angeschlossenen Warnmultiplikatoren – etwa Rundfunksender oder App-Server – eine Probewarnung ausgelöst.
Der gemeinsame Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen dient nach Angaben des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) vor allem zwei Zielen: Zum einen wird die technische Warninfrastruktur einer Belastungsprobe unterzogen und zum anderen soll der Bevölkerung Wissen rund um das Thema Warnung vermittelt werden.
Gegen 11.45 Uhr erfolgt deutschlandweit eine Entwarnung.
In Singen werden laut dem Leiter des Bevölkerungsschutzes, Stefan Schüttler, am Bundesweiten Warntag zu den sonstigen Warnsystemen – wie der NINA-App – um 11 Uhr alle 21 Sirenen (15 in der Kernstadt und in jedem der sechs Ortsteile eine Sirene) ausgelöst. „Eine Sprachdurchsage erfolgt an diesem Tag jedoch nicht“, erklärt Schüttler.
Für die Bevölkerung besteht am 10. September ab 11 Uhr auf der Internetseite www.warntag-umfrage.de die Möglichkeit, an einer Umfrage teilzunehmen sowie eigene Erfahrungen und Wahrnehmungen rund um den Warntag 2026 zu teilen.
Das BBK hat vor wenigen Wochen die Umfrageergebnisse zum zurückliegenden Warntag 2025 veröffentlicht. Alle Informationen und einen ausführlichen Bericht zu den Umfrageergebnissen des Warntages sind ebenfalls unter www.warntag-umfrage.de zu finden.