Regierungspräsident Gabbert in Singen: 1,3 Millionen Euro für das Scheffelareal
Regierungspräsident Carsten Gabbert besuchte am 26. März die Stadt Singen und setzte ein wichtiges Zeichen für die Stadtentwicklung.
Am 26. März besuchte Regierungspräsident Carsten Gabbert die Stadt Singen. Bei dem Besuch, an dem neben Oberbürgermeister Bernd Häusler auch Bürgermeister Marcus Röwer, Mitarbeitende der Stadtverwaltung sowie Stadträtinnen und Stadträte teilnahmen, standen die notwendigen Schulerweiterungen sowie die Förderung der Sanierungsgebiete Innenstadt Ost und Scheffelareal im Vordergrund.
Im Singener Schloss übergab Regierungspräsident Gabbert einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 1,3 Millionen Euro für die Erweiterung der städtebaulichen Erneuerungsmaßnahme „Scheffelareal“. Oberbürgermeister Häusler bedankte sich dabei für die zielführende und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium. „Die Stadt Singen freut sich sehr über diesen Aufstockungsbescheid des Regierungspräsidiums Freiburg. Nur dank dieser hohen Förderung können wir das für unsere Stadt bedeutende historische Schlossgebäude und den gesamten Schlosspark erwerben“, erklärte Häusler.
Auch der Regierungspräsident lobte die Zusammenarbeit mit der Stadt und hob die Bedeutung des Projektes für die Bürgerinnen und Bürger hervor. „Als Regierungspräsidium setzen wir uns dafür ein, dass unsere Region attraktiv bleibt und weiter vorankommt. In diesem Sinne freut es mich, dass wir mit den Fördermitteln des Landes die Stadt Singen bei ihren zentralen Zukunftsprojekten unterstützen können“, betonte Regierungspräsident Gabbert. Mit den städtebaulichen Sanierungsmaßnahmen „Östliche Innenstadt“ und „Scheffelareal“, den Schulbauförderungen für die Zeppelin-Realschule und der Grundschule Hardtschule sowie der Förderung des Klinikneubaus in Singen Nordstadt werde sich die Lebensqualität für die Menschen vor Ort nachhaltig verbessern.
Auch die aktuellen Schulerweiterungen von Zeppelin-Realschule und Hardtschule mit einem Gesamtinvestitionspaket von 14 Millionen Euro wäre ohne die Förderung von Bundes- und Landesmitteln nicht möglich, betonte der Singener OB. Es sei aber auch kein Geheimnis, dass durch Vorgaben des Landes wie der Ganztagsbetreuung an Schulen, Start-Chancen-Schulen, Rückkehr zu G9 Erweiterungen an Schulen notwendig würden, ergänzte Häusler.
Der gemeinsame Spaziergang mit dem Regierungspräsidenten durch die Innenstadt Ost zeigte, wie sich die Städtebauförderung auf die strukturelle Entwicklung eines Quartiers auswirkt. Dank einer Förderung in Gesamthöhe von rund neun Millionen Euro konnten in dem 280.000 Quadratmeter großen Sanierungsgebiet von Kreuzenstein-, Herz-Jesu- und Bahnhofsplatz drei zentrale Plätze der Innenstadt neugestaltet werden. Neben weiteren Highlights, wie dem Bau des Hospizes in der alten Wetzstein-Villa und dem denkmalgerechten Umbau von Altem Zollhaus und Hotel Vittoria, nutzten auch 49 private Investoren die Möglichkeit der Städtebauförderung. „Das Regierungspräsidium berät und unterstützt die Kommunen bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Vorhaben und sorgt dafür, dass die Fördermittel des Landes gezielt ankommen. Deshalb ist es erfreulich zu sehen, wie effektiv diese Mittel vor Ort eingesetzt werden“, erklärte Regierungspräsident Gabbert.
Zuvor hatte Regierungspräsident Gabbert mit Oberbürgermeister Häusler auch das Pharmaunternehmen Takeda besichtigt, das einen Impfstoff gegen das Dengue-Fieber entwickelt hat. Auch hier kam er nicht mit leeren Händen und übergab die Genehmigung für den Bau und den Betrieb einer Abwasservorbehandlungsanlage und für die Indirekteinleitung von Abwasser in die öffentliche Kanalisation.
