STADTGeschichten: Neuer Jahresrückblick wurde vorgestellt

Gemeinsam mit den Autorinnen und Autoren präsentierte Stadtarchivarin Britta Panzer das neue Format des städtischen Jahresrückblicks.

Gemeinsam mit Oberbürgermeister Bernd Häusler und Bürgermeister Marcus Röwer freut sich Stadtarchivarin Britta Panzer über die Beiträge der Autorinnen und Autoren zu den STADTGeschichten 2026.
Gemeinsam mit Oberbürgermeister Bernd Häusler und Bürgermeister Marcus Röwer freut sich Stadtarchivarin Britta Panzer über die Beiträge der Autorinnen und Autoren zu den STADTGeschichten 2026.

Seit 1966 gab es das Singen Jahrbuch, das als „Geschichtswerk“ der Stadt Singen hohes Ansehen genießt. Doch in den vergangenen Jahren hat es an Attraktivität verloren. Der Wunsch sei deshalb gewesen, so Oberbürgermeister Bernd Häusler bei der Präsentation der neuen bildreichen „STADTGeschichten“ in der Hohenkrähenhalle, nicht nur einen digitalen Nachfolger anzubieten, sondern mit dem neuen Format auch neue Zielgruppen zu erreichen.

Konzipiert von Stadtarchivarin Britta Panzer präsentiert sich der städtische Jahresrückblick nun als modernes Magazin. Statt vieler kürzerer Texte setzt das neue Format auf weniger, dafür umfangreichere Beiträge, mehr Fotos und ein zeitgemäßes Layout. Die Inhalte gliedern sich in die vier Rubriken „Zeitreise“, „Junges Singen“, „Gesellschaft“ und „Fotowettbewerb“. Bewährte Themen wie Jubiläen und Nachrufe finden auch in den neuen „STADTGeschichten“ ihren Platz.

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Bei der Präsentation wurde die Neukonzeption des Jahresrückblicks auch in der Gesprächsrunde zum Neubau der Scheffelhalle 2.0 deutlich. Drei Beiträge von den Architekten Alexander Kionka und Ben Nägele, dem Vorsitzenden des Fördervereins Peter Adrian Gäng und Stadtarchivarin Britta Panzer beleuchten „Singens gute Stube“ aus unterschiedlichen Perspektiven.

Peter Adrian Gäng hob dabei das hohe „gesamtbürgerschaftliche Engagement“ hervor, das sich in der großen Spendenbereitschaft und der Online-Petition für den Wiederaufbau zeigte. Kionka gab einen Einblick in die Herausforderungen des Wiederaufbaus mit einem deutlich erweiterten Raumprogramm auf gleicher Fläche. Gelöst werden konnte dies dank eines „Gamechangers“: einer Brückenträgerkonstruktion vom Eingang bis zur Bühne. Britta Panzer betonte, dass die Scheffelhalle sinnbildlich für die Höhen und Tiefen der Stadt Singen stehe.

Oberbürgermeister Häusler verwies bei der Vorstellung außerdem auf weitere Beiträge, die die thematische Bandbreite der „STADTGeschichten“ zeigen. Dazu gehören das 27. Baden-Württembergische Landes-Musik-Festival, ein Interview mit Anna Bauer, der jüngsten Gemeinderätin Singens, sowie das Thema „Singens Antwort auf den Klimawandel“.

Für den musikalischen Rahmen der Präsentation in der neu sanierten Hohenkrähenhalle in Schlatt unter Krähen sorgte das Hegau-Kammerensemble und erfreute damit die zahlreichen Gäste.