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Samstag, 03.10.2020 - Sonntag, 11.04.2021 VORÜBERGEHEND GESCHLOSSEN BIS EINSCHLIESSLICH 07.03.2021 MEINRAD SCHADE. Krieg ohne Krieg.

Kurzbeschreibung

Aktuelle Ausstellung im Kunstmuseum Singen


Veranstalter


Veranstaltungsort

Kunstmuseum Singen
Ekkehardstr. 10
78224 Singen

Beschreibung

Wann eigentlich ist ein Krieg vorbei? Kann ein Konflikt als »beendet« gelten, wenn seine Spuren bis heute die Existenz jedes einzelnen Menschen prägen?

Meinrad Schades Projekt »Krieg ohne Krieg« versteht sich als fotografische Langzeitstudie, die das Davor, Danach und das Daneben kriegerischer und langandauernder Konflikte in den Fokus rückt. Seit 2003 reist der Fotograf in die Staaten und Krisengebiete der ehemaligen Sowjetunion, nach Israel und Palästina, aber auch nach Großbritannien und Frankreich und dokumentiert dort die Paraden, Museen, Dioramen, Denkmäler, Friedhöfe, übungsgelände, Ruinen und Erinnerungsrituale, aber auch die Waffenmessen, Testgelände und Schießstände, die sich in den Alltag und in die Gesichter einschreiben.

Schade ist kein Kriegsfotograf, der "nah dran" sein will. Ihn interessieren die Auswirkungen und die Präsenz des Krieges im ganz »normalen«. Leben, Tag für Tag. Und es gelingt ihm, in seinen Bildern ganze Geschichten zu erzählen.

Meinrad Schade, geboren 1968 in Kreuzlingen, lebt seit 2002 als freier Fotograf in Zürich. Sein Werk wurde mit Preisen und Stipendien, u.a. 2011 mit einem Swiss Photo Award, vielfach ausgezeichnet. Seinem Buch »Krieg ohne Krieg« wurde 2018 ein Deutscher Fotobuchpreis in Silber zuerkannt. In der Schweiz ist »Krieg ohne Krieg« wiederholt vorgestellt worden. Nun ist das Projekt erstmals umfassend in einer deutschen Museumsausstellung zu sehen.


Eintrittspreis

5 EUR / 3 EUR ermäßigt, Kinder bis 7 Jahre frei, Donnerstags: für alle Besucher frei

Kategorien

Sonntag, 25.10.2020 - Sonntag, 11.04.2021 VORÜBERGEHND GESCHLOSSEN BIS EINSCHLIESSLICH 07.03.2021! THOMAS KITZINGER. 24.10.1955.

Kurzbeschreibung

Ausstellung im Kunstmuseum Singen


Veranstalter


Veranstaltungsort

Kunstmuseum Singen
Ekkehardstr. 10
78224 Singen

Beschreibung

Was treibt einen Maler an, über 100 Portraits in immer gleicher, reduzierter Form zu schaffen?

Seit 2008 malt der in Freiburg lebende Künstler Thomas Kitzinger (*1955) frappierend lebensechte Brustbilder stets in gleichem Format, die Menschen aus seinem näheren und weiteren Umfeld stets in derselben „Versuchsanordnung" zeigen: Vor neutralem Hintergrund, im immer gleichen, türkisfarbenen T-Shirt, streng frontal, ohne schmückendes Beiwerk, ohne Attribute und besondere Mimik, den Blick geradeaus direkt auf den Betrachter gerichtet.

Der Titel der Werke verschweigt den Namen der jeweils dargestellten Person,. gibt allein das Geburtsdatum preis. Obwohl der Maler alles tut, seine Malerei neutral zu halten, wird dennoch deutlich: Das ist Malerei! In Kitzingers potentiell unendlich angelegter Serie von Köpfen überkreuzen sich zwei Diskurse zur anregenden Herausforderung für jeden Ausstellungsbesucher: Was macht die Identität eines Menschen aus? Was kann, zeigt und ist Malerei heute?

Bereits 2005 richtete das Kunstmuseum Singen eine Einzelausstellung mit Werken von Thomas Kitzinger aus. Die aktuelle Präsentation konzentriert sich auf alle Köpfe der Serie 24.10.1955, die streng umlaufend, in immer gleichen Abstand, entlang der Wände im Obergeschoss des Kunstmuseums Singen gezeigt wird.


Eintrittspreis

5 EUR / 3 EUR ermäßigt, Kinder bis 7 Jahre frei, Donnerstags: für alle Besucher frei

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