Verbrennung und Entsorgung von Gartenabfällen – so geht es richtig

Die korrekte Pflege eines Gartens ist mit Leidenschaft, Arbeit und Know-how verbunden. Besonders jetzt im Frühjahr gibt es einiges zu tun und der Volksmund sagt: „Wo gehobelt wird, da fallen Späne“. So ist es auch bei der Gartenarbeit. Zahlreiche unterschiedliche Abfallarten fallen an und müssen korrekt entsorgt werden. Nicht nur der Umwelt zuliebe, sondern auch wegen bestimmter gesetzlicher Auflagen, wenn es um die Entsorgung von Gartenabfall geht.

Die korrekte Pflege eines Gartens ist mit Leidenschaft, Arbeit und Know-how verbunden. Besonders jetzt im Frühjahr gibt es einiges zu tun und das schöne Wetter zieht viele Bürgerinnen und Bürger in ihre Gärten. Der Volksmund sagt es: „Wo gehobelt wird, da fallen Späne“. So ist es auch bei der Gartenarbeit. Zahlreiche unterschiedliche Abfallarten fallen an und müssen korrekt entsorgt werden. Nicht nur der Umwelt zuliebe, sondern auch wegen bestimmter gesetzlicher Auflagen, wenn es um die Entsorgung von Gartenabfall geht.
 
Kleinere Mengen stellen kein großes Problem dar. Hierfür gibt es in Singen flächendeckend die Biotonne. Bei größeren Mengen stehen im Stadtgebiet und in den Ortsteilen mehrere Container bereit, in denen man Grünschnitt entsorgen kann. Außerdem ist die Abgabe von Gartenabfälle (bis drei Kubikmeter) auch beim Singener Wertstoffhof möglich.
 
Möchte man seine Gartenabfälle auf dem eigenen Grundstück beseitigen, sollte dies möglichst durch Kompostieren oder Mulchen geschehen. Ist dies nicht möglich, dürfen Gartenabfälle auch verbrannt werden. Es sollte aber – nicht nur den Nachbarn zuliebe – sondern auch zum Schutz der Tiere und Umwelt darauf verzichtet werden.
 
Beim Verbrennen sind folgende Hinweise zu beachten: Es dürfen nur pflanzliche Abfälle verbrannt werden und zwar nur in der Menge, in welcher sie auf dem jeweiligen Grundstück anfällt. Andere Abfälle dürfen nicht verbrannt werden – Müllverbrennung ist strafbar! Wer also Kunststoffabfälle, Hausmüll, mit Schadstoffen belastetes Altholz etc. verbrennt, vergiftet Luft und Boden in seiner unmittelbaren Umgebung. Dabei können Giftstoffe eingeatmet oder über den Garten in den Nahrungskreislauf gelangen.
 
Um das Allgemeinwohl nicht zu beeinträchtigen, legt das Land beim Verbrennen von Gartenabfällen einige Verhaltensregeln fest:
- Gartenabfälle müssen zur Verbrennung zu Haufen oder Schwaden zusammengefasst werden; Ein flächenhaftes Abbrennen ist unzulässig.
 
- Die Abfälle müssen so trocken sein, dass sie unter möglichst geringer Rauchentwicklung verbrennen.
 
- Es dürfen keine erheblichen Belästigungen und Verkehrsbehinderung durch Rauchentwicklung sowie kein gefahrbringender Funkenflug entstehen.
 
- Der Verbrennungsvorgang muss ständig unter Kontrolle gehalten werden können.
 
Beim Verbrennen gelten darüber hinaus folgende Mindestabstände:
- 200 Meter von Autobahnen
- 100 Meter von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen
- 50 Meter von Gebäuden und Baumbeständen
 
Für weitere Informationen steht Ulrich Weigmann von der Abteilung Umwelt-, Klima- und Naturschutz unter Telefon 07731/85-316 gerne zur Verfügung.