Städtebauliche Projekte

Wie soll Singen in Zukunft aussehen? Wo sollen neuer Wohnraum, Grünflächen und soziale Einrichtungen entstehen? Wie können Wohnquartiere erneuert werden? Was passiert mit Brachflächen und wo ist Raum für neue Betriebe?

Sie können die Pläne laufender Bebauungsplanverfahren im Internet und im Rathaus einsehen und sich beteiligen.

Weitere Projekte

Sicheres Radfahren in Singen

Die Stadt Singen hat sich erfolgreich um die Teilnahme an einem Forschungsprojekt zum Thema Überholabstände zwischen Autos und Radfahrenden beworben. Bürgerinnen und Bürger können sich aktiv daran beteiligen.

Singen ist eine von zehn baden-württembergischen Modellkommunen, die sich an dem Projekt „gÜ-Rad - Kommunale Konzepte zur Einhaltung der gesetzlichen Überholabstände zwischen Kfz und Radfahrenden“ des Landes Baden-Württemberg und der Hochschule Karlsruhe beteiligen. Das Forschungsvorhaben zielt auf die Entwicklung von Maßnahmen zur Vergrößerung von Überholabständen ab. Die Umsetzung läuft in verschiedenen Arbeitsphasen bis März 2024.

Für das Forschungsprojekt werden Bürgerinnen und Bürger gesucht, die mithelfen wollen, das Radfahren in Singen - und weit darüber hinaus - sicherer zu machen. Die Teilnehmer sollten 18 Jahre alt sein, mindestens 25 Kilometer in der Woche radeln und bereit sein, sich im Juli 2022 und sowie erneut im Frühjahr 2023 für etwa vier Wochen eine Abstandsbox ans eigene Fahrrad zu klemmen. Über die Box können die Forscher mittels Sensoren Überholvorgänge des Kfz-Verkehrs protokollieren können. Diese Messungen bilden dann die Grundlage für die Entwicklung kurzfristig umsetzbarer baulicher Maßnahmen zur verbesserten Einhaltung der gesetzlichen Überholabstände.

Im Laufe des Jahres 2023 soll es dann in Singen einen etwa zwei Monate dauernden Verkehrsversuch geben. Abschließend wird geprüft, wie sich die Maßnahmen auf die Überholabstände auswirken und welche Handelsempfehlungen daraus abgeleitet werden können.

Das Mobilitätsteam der Stadt Singen mit Petra Jacobi (Radverkehrsbeauftragte) und Axel Huber (Mobilitätsmanager) begleitet das Projekt während der gesamten Laufzeit. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans gefördert, welcher aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages initiiert wurde.

Wer mitradeln will für mehr Verkehrssicherheit in Singen, kann sich gerne melden: