Baumschutzsatzung: Vorgaben zum Baumschutz in Singen

Die Baumschutzsatzung gilt für alle Bäume außerhalb des Waldes – also in erster Linie für Bäume auf Privatgrundstücken.

Veränderungen am Baumbestand, wie bspw. das Fällen oder Zurückschneiden von Bäumen sind ab
einem bestimmten Stammumfang nur mit Genehmigung zulässig.

Nach dem Bundesnaturschutzgesetz § 39 Abs.1 ist es zwischen dem 1. März und 30. September grundsätzlich verboten, Bäume, Hecken, Gebüsche oder andere Gehölze zu fällen, zu roden oder auf den Stock zu setzen.

Genaueres finden Sie in der Baumschutzsatzung der Stadt Singen (24 KB )

Baumfällung /-zurückschneiden beantragen

Zuständige Stelle:

Stadt Singen
Umweltschutzstelle
2. OG, Raum 206
Freiheitstr. 2 (Blaues Haus)
78224 Singen

Umweltschutzstelle
Susan Davies
Freiheitstr. 2 (Blaues Haus)
78224 Singen
Telefon +49 7731 85 196

Umweltschutzstelle
Heidi Urbatsch
Freiheitstr. 2 (Blaues Haus)
78224 Singen
Telefon +49 7731 85 548

Kosten:

Bearbeitungsgebühr für einen Befreiungsantrag mit Vororttermin: 46,00 Euro (Stand: 01.01.2021).

Es kommen ggf. empfindliche Geldbußen auf den/die GrundstückseigentümerIn zu, wenn Bäume, die unter die Baumschutzsatzung fallen, ohne Genehmigung gefällt oder zurückgeschnitten werden.

Verfahrensablauf:

  • Bevor ein Baum, der unter den Schutz der Satzung fällt, gefällt oder zurückgeschnitten werden soll, muss ein Antrag bei der Umweltschutzstelle gestellt werden.
  • Sie finden den „Antrag auf Befreiung von der Baumschutzsatzung“ bei Downloads. Bitte füllen Sie diesen aus und schicken ihn per E-Mail oder per Post an die Umweltschutzstelle.
  • Die MitarbeiterInnen der Umweltschutzstelle nehmen den Kontakt auf und vereinbaren einen Vorort-Termin mit Ihnen.
  • Erst wenn eine Genehmigung von der Umweltschutzstelle erteilt wurde, darf ein Baum gefällt oder beschnitten werden.
  • Für jeden gefällten Baum ist ein neuer Baum nach bestimmten Vorgaben als Ersatz zu pflanzen. Die Ersatzpflanzung muss innerhalb einer bestimmten Zeit erfolgen und der Umweltschutzstelle angezeigt werden ( Rückmeldung Ersatzpflanzung (66 KB ) ).
    Wächst ein Ersatzbaum nicht an, ist die Maßnahme zu wiederholen.

Nur in begründeten Ausnahmefällen kann eine adäquate Ausgleichszahlung zugelassen werden.

Verfahrensdauer:

Bis zu vier Wochen (abhängig vom Einzelfall).