Die Ausländerbehörde ist für die aufenthaltsrechtlichen Belange unserer ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger zuständig. Wir beraten Sie und helfen Ihnen unter anderem bei Visumfragen, Fragen des Aufenthalts- oder Asylrechts und der Einbürgerung.

Die Zuständigkeiten der Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter der Ausländerbehörde sind nach Buchstaben aufgeteilt, an denen Sie sämtliche Leistungen aus einer Hand erhalten. Bei weitergehenden Fragen zu Sprachkursen vermitteln wir Sie an gern unsere Kontaktstellen Migration und die dort vernetzten Migrationserstberatungsdienste weiter.

Wenn Sie eine Leistung des Ausländeramtes in Anspruch nehmen möchten, wie z.B. einen Aufenthaltstitel beantragen, verlängern oder übertragen, sich bei aufenthaltsrechtlichen Fragen beraten oder eine Verpflichtungserklärung für visumspflichtige Besucher abgeben möchten, kontaktieren Sie uns bitte telefonisch oder per E-Mail. So kann gegebenenfalls ein Termin mit dem/der zuständigen Sachbearbeiter/in vereinbart werden. So ist garantiert, dass Ihr Anliegen bestmöglich bearbeitet werden kann und genug Zeit eingeplant werden. Hierbei sind wir bemüht, Ihre persönlichen Terminwünsche so gut wie möglich zu berücksichtigen.

Alle Leistungen

Ausländerbehörde
August-Ruf-Str. 11-13
78224 Singen (Hohentwiel)

Allgemeine Informationen

Menschen, die aus politischen Gründen in Deutschland Zuflucht suchen, haben die Möglichkeit, Schutz als politisch Verfolgte nach Artikel 16a des Grundgesetzes zu beantragen. Für die Durchführung dieses Anerkennungsverfahrens, das bundeseinheitlich im Asylverfahrensgesetz geregelt ist, ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zuständig.

In Baden-Württemberg ist die Landesaufnahmestelle für Flüchtlinge in Karlsruhe, Durlacher Allee 100, 76137 Karlsruhe,  für die Erstaufnahme zuständig. Im weiteren Verlauf des Verfahrens werden die Asylbewerber dann landesweit verteilt und untergebracht.
Für die Dauer des Verfahrens erhalten Asylbewerber eine Aufenthaltsgestattung und haben Anspruch auf Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.

Asylbewerber, die anerkannt werden, erhalten eine zunächst befristete Aufenthaltserlaubnis.

Asylbewerber, deren Antrag abgelehnt wird, müssen Deutschland wieder verlassen. Diese Ausreisepflicht ist von den Ländern - in Baden-Württemberg vom Regierungspräsidium Karlsruhe durchzusetzen, notfalls durch eine Abschiebung.
Abgelehnte Asylbewerber erhalten nach Abschluss des Verfahrens eine Duldung, d.h., die Abschiebung wird ausgesetzt, bis entweder eine freiwillige Ausreise oder Abschiebung erfolgt, oder ein länderspezifischer genereller Abschiebestopp aufgehoben wird.
Die Internationale Organisation für Migration (IOM) mit Sitz in Nürnberg fördert die freiwillige Heimreise oder Weiterwanderung, auch durch ständige spezielle Förderprojekte.

Nach § 23a des Aufenthaltsgesetzes können die Länder Härtefallkommissionen einrichten. Die Landesregierung hat von dieser Ermächtigung Gebrauch gemacht und am 28. Juni 2005 die Verordnung über die Einrichtung einer Härtefallkommission verabschiedet.
Die Härtefallkommission kann in Fällen, in denen nach ihren Feststellungen dringende humanitäre oder persönliche Gründe die weitere Anwesenheit des Ausländers im Bundesgebiet rechtfertigen, ein Härtefallersuchen an das Innenministerium Baden-Württemberg richten. Dieses entscheidet dann, ob auf Grund des Härtefallersuchens gegenüber der zuständigen Ausländerbehörde angeordnet wird, den Betroffenen eine Aufenthaltserlaubnis zu erteilen.

Sie möchten visumpflichtige Ausländer oder Ausländerinnen einladen, die den Aufenthalt in Deutschland nicht finanzieren können?
Für die erfolgreiche Beantragung eines Besuchs-/Touristen- bzw. Geschäftsreisevisums für Deutschland ist es u. a. erforderlich, dass der Lebensunterhalt für die gesamte Dauer des Besuchs gesichert ist.

Sollte der Antragsteller bzw. die Antragstellerin nicht selbst entsprechende Mittel zur Sicherung des Lebensunterhaltes nachweisen können, so kann dies durch eine so genannte Verpflichtungserklärung ("Einladung") durch einen hier lebenden Gastgeber erfolgen. Mit Abgabe der Verpflichtungserklärung verpflichten Sie sich für einen Zeitraum von fünf Jahren, die Kosten für den Lebensunterhalt des Ausländers zu tragen. Diese Verpflichtung beinhaltet, dass Sie alle öffentlichen Mittel erstatten, die für den Lebensunterhalt einschließlich der Versorgung mit Wohnraum sowie der Versorgung im Krankheits- oder im Pflegefall anfallen. Das gilt auch für eine eventuelle Rückreise in den Heimatstaat (Ausreise- beziehungsweise Abschiebungskosten). Die Frist von fünf Jahren beginnt mit der Einreise des Ausländers.

Voraussetzungen

Ausreichende Bonität:
Die Ausländerbehörde ermittelt diese in jedem Einzelfall separat. Information zu Ihrer erforderlichen Bonität können sie der "Tabelle über benötigtes monatliches Einkommen" (siehe unten) entnehmen. ArbeitnehmerInnen benötigen zusätzlich die "Bescheinigung des Arbeitgebers über das Arbeitsverhältnis" (siehe unten). Selbständige und Freiberufler legen stattdessen die "Bescheinigung über Einkommen bei selbständiger Arbeit" des/der Steuerberaters/Steuerberaterin (siehe unten) vor. Für die Einrichtung eines Sperrkontos als Sicherheitsleistung bei einer Bank können Sie die "Bescheinigung zur Einrichtung eines Sperrkontos" (siehe unten) verwenden.

Zuständige Stelle

Zuständige Stelle ist die Ausländerbehörde der Stadt Singen, wenn der Verpflichtungsgeber seinen Hauptwohnsitz in Singen hat.

Verfahrensablauf

Sie müssen die Verpflichtungserklärung schriftlich (siehe unten) bei der Ausländerbehörde beantragen. Nach unserer Prüfung erhalten Sie Rückmeldung von uns und gegebenenfalls einen Termin zur Unterschriftsbeglaubigung. Danach wird die Verpflichtungserklärung direkt im Termin ausgestellt und kann dann durch den Gastgeber an den Gast übersandt werden. Der Gast kann nun bei der deutschen Auslandsvertretung ein Touristen-Visum beantragen.

Erforderliche Unterlagen

Reisepass oder Personalausweisaktuelle Verdienstnachweise der letzten drei Monate des Einladenden oder der Einladenden beziehungsweise Sparbuchbei Rentnern und Rentnerinnen: Rentenbescheidbei Selbständigen: Bescheinigung des Steuerberaters oder der Steuerberaterin über das Nettoeinkommen Zusätzlich ist ein Sperrkonto als Sicherheitsleistung (je Besucher 2.500€, bei Kindern 1.250€) notwendig. Die Ausländerbehörde kann weitere Nachweise einfordern.

Kosten je Verpflichtungserklärung: EUR 29,00

Sollten Sie ein Dokument verloren haben, bzw. wurde Ihnen ein Dokument gestohlen müssen Sie dieses beim Bürgerzentrum oder einer Polizeidienststelle melden. Dies ist wichtig, damit das abhanden gekommene Dokument gesperrt werden kann und kein Missbrauch damit betrieben werden kann.

Sofern das abhandengekommen Dokument tatsächlich nicht mehr auftaucht, vereinbaren Sie bitte einen Termin mit Ihrem Sachbearbeiter, damit ein neues Dokument erstellt werden kann.

Bitte beachten Sie: Sollten Sie das Dokument nach einer gewissen Zeit doch wiederfinden, melden Sie bitte ebenfalls die Widerauffindung des Dokumentes beim Bürgerzentrum oder einer Polizeidienstelle, damit die Sperrung des Dokumentes wieder aufgehoben werden kann und Sie sich ohne Probleme wieder damit ausweisen können.

Sie sind britischer Staatsbürger und haben Fragen zum Brexit?

Großbritannien ist mit Ablauf des 31. Januar 2020 aus der Europäischen Union ausgetreten.

Vom 31. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020 gibt es eine Übergangsfrist, geregelt im Brexit-Übergangsgesetz. Danach gilt Großbritannien bis zum 31. Dezember 2020 weiter als Mitgliedstaat der Europäischen Union. Während dieser Zeit bleibt das Freizügigkeitsgesetz/EU auf Sie und Ihre (drittstaatsangehörige) Familienangehörige anwendbar.

Das bedeutet:
Bis 31. Dezember 2020 müssen Sie in Deutschland keinen deutschen Aufenthaltstitel besitzen, dürfen sich im Bundesgebiet aufhalten sowie jede Erwerbstätigkeit ausüben.Sofern noch nicht geschehen, melden Sie sich bei der für Ihren Wohnort zuständigen Meldebehörde an.
Die Verfahren bei den Ausländerbehörden, wodurch Sie einen Nachweis Ihres Status erhalten können, werden derzeit noch festgelegt.

Das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz trat am 01.03.2020 in Kraft.
Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz schafft den Rahmen für eine gezielte und gesteigerte Zuwanderung von qualifizierten Fachkräften aus Nicht-EU-Ländern. Ziel ist, dass diejenigen Fachkräfte zu uns kommen können, die Unternehmen vor dem Hintergrund des großen Personalbedarfs dringend benötigen. Das sind Hochschulabsolventinnen und -absolventen sowie Personen mit qualifizierter Berufsausbildung.

Fachkräfte nach dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz sind drittstaatsangehörige Ausländer, die eine inländische qualifizierte Berufsausbildung oder eine mit einer inländischen qualifizierten Berufsausbildung gleichwertige ausländische Berufsqualifikation besitzen oder einen deutschen, einen anerkannten ausländischen oder einen einem deutschen Hochschulabschluss vergleichbaren ausländischen Hochschulabschluss haben.

Das beschleunigte Fachkräfteverfahren

Mit dem Verfahren nach § 81a des Aufenthaltsgesetztes (AufenthG) wird ein neues Instrument zur Beschleunigung der Einreisen von Fachkräften geschaffen Dieses beinhaltet das sogenannte „beschleunigte Fachkräfteverfahren“ gemäß § 81a AufenthG.

Was ist das beschleunigte Fachkräfteverfahren?

Die Einreise von Fachkräften soll hierdurch beschleunigt werden. Der Arbeitgeber kann in Vollmacht für die im Ausland lebende Fachkraft ein beschleunigtes Verfahren einleiten, welches die Dauer des Verwaltungsverfahren bis zur Erteilung des Visums deutlich verkürzt. Die Ausländerbehörde agiert dabei als zentrale Verfahrensmittlerin.

Wer ist Zuständig?

Die örtliche Zuständigkeit für die Durchführung des beschleunigten Fachkräfteverfahrens richtet sich gemäß § 31a Absatz 4 AufenthV nach dem Ort der Betriebsstätte, in der der Ausländer eingesetzt werden soll.

Welche Kosten entstehen?

Für die im Ausland lebende Fachkraft fallen Gebühren in Höhe von 411,00 EUR an. Diese umfasst alle Beratungs-, Koordinierrungs- und Prüfungsleistungen der Ausländerbehörde. In den Verfahren für die berufliche Anerkennung und die Ausstellung einer eventuell erforderlichen Berufsausübungserlaubnis sowie bei der Auslandsvertretung anfallende Gebühren und die Kosten für das Ausstellen von Urkunden, für Echtheitsprüfungen, das Übersetzen von Unterlagen in die deutsche Sprache sowie das Anfertigen und Beglaubigen von Kopien u. ä. sind in der Gebühr nicht enthalten.

Informationen zum Ablauf des beschleunigten Verfahrens

Zwischen dem Unternehmen und der Ausländerbehörde muss eine Vereinbarung geschlossen werden, die u. a. Bevollmächtigungen und Verpflichtungen des Arbeitgebers, der Fachkraft und der beteiligten Behörden (Ausländerbehörde, Bundesagentur für Arbeit, Anerkennungsstellen, Auslandsvertretung) sowie eine Beschreibung der Abläufe einschließlich der Beteiligten und Fristen beinhaltet. Die Ausländerbehörde berät den Arbeitgeber, unterstützt ihn, das Verfahren zur Anerkennung der ausländischen Qualifikation der Fachkraft durchzuführen, holt die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit ein und prüft die ausländerrechtlichen Erteilungsvoraussetzungen. Die Anerkennungsstellen und die Bundesagentur für Arbeit müssen innerhalb bestimmter Fristen entscheiden.

Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, erteilt die Ausländerbehörde eine sogenannte Vorabzustimmung, die sie dem Arbeitgeber zur Weiterleitung an die Fachkraft zusendet. Diese bucht anschließend einen Termin bei der Auslandsvertretung zur Beantragung des Visums, der innerhalb von drei Wochen stattfindet. Bei diesem Termin muss das Original der Vorabzustimmung mit weiteren für den Visumantrag nötigen Unterlagen vorgelegt werden. Nachdem der vollständige Visumantrag von der Fachkraft gestellt wurde, wird in der Regel innerhalb von weiteren drei Wochen über diesen entschieden. Das beschleunigte Fachkräfteverfahren umfasst bei gleichzeitiger Antragstellung auch den Ehegatten sowie minderjährige ledige Kinder der Fachkraft, wenn sie die gesetzlichen Voraussetzungen für den Familiennachzug erfüllen. Weitere Informationen zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz und dem beschleunigten Fachkräfteverfahren finden Sie im Portal der Bundesregierung für Fachkräfte aus dem Ausland.

Beschleunigtes Fachkräfteverfahren für Arbeitgeber

Schicken Sie uns bitte eine E-Mail mit folgenden Unterlagen:

  • konkretes Arbeitsplatzangebot
  • Farbkopie des Nationalpasses
  • Kopie des Ausbildungsnachweises des Ausländers in Originalsprache und in deutscher Übersetzung (Bestellter oder beeidigter Dolmetscher oder Übersetzer)
  • Lückenlose tabellarische Aufstellung der absolvierten Ausbildungs- und Weiterbildungsgänge und ausgeübten Erwerbstätigkeiten von Beginn der Ausbildung bis heute in deutscher Sprache
  • Sonstige Befähigungsnachweise (soweit vorhanden) in Originalsprache und in deutscher Übersetzung (Bestellter oder beeidigter Dolmetscher oder Übersetzer)
  • Eine unterzeichnete Erklärung des Ausländers in deutscher Sprache, dass bisher in der Bundesrepublik Deutschland noch kein Antrag auf Feststellung der Gleichwertigkeit gestellt wurde.

Hinweis: Die oben aufgeführte Aufstellung ist nicht abschließend. Sie dient zur Klärung, ob ein beschleunigtes Fachkräfteverfahren überhaupt zu empfehlen wäre. Nach Eingang der Unterlagen setzen wir uns zeitnah mit Ihnen in Verbindung.

Für Klassenfahrten mit ausländischen Schülerinnen und Schülern ist die jeweilige aufenthaltsrechtliche Situation zu beachten.


 
Die Schule fordert bei der Ausländerbehörde das Formular für die Schülersammelliste an.
Eingetragen wird jede/r Schüler/in ohne entsprechendes Reisedokument, außerdem wird von diesen Schülern ein biometrisches Passbild benötigt und auf der Schülersammelliste angebracht.
Zusätzlich zur Schülersammelliste wird eine Liste über alle mitreisenden Schülerinnen und Schüler sowie den Begleitpersonen benötigt.
Nachdem die beiden Dokumente bei der Ausländerbehörde eingegangen sind, wird die Schülerreiseliste amtlich bestätigt und an die Schule zurückgeschickt.

Sofern mitreisende Schülerinnen oder Schüler nicht die Staatsangehörigkeit eines Landes der EU/EWR besitzen und nicht im Besitz eines eigenen Reisedokumentes sind, benötigen Sie für eine Reise in EU oder EWR-Länder eine sog. Reisendenliste
Duldungen oder Aufenthaltsgestattungen sind keine Aufenthaltstitel. In diesen Fällen ist grundsätzlich von der Notwendigkeit einer Schülersammelliste/Reisendenliste auszugehen.

Verfahrensablauf

  • Die Schule fordert bei der Ausländerbehörde das Formular für die Schülersammelliste an
  • Eingetragen wird jede/r Schüler/in ohne entsprechendes Reisedokument,
  • Von diesen Schülern wird ein biometrisches Passbild benötigt und auf der Schülersammelliste angebracht,
  • Zusätzlich zur Schülersammelliste wird eine Liste über alle mitreisenden Schülerinnen und Schüler sowie den Begleitpersonen benötigt
  • Nachdem die beiden Dokumente bei der Ausländerbehörde eingegangen sind, wird die Schülerreiseliste amtlich bestätigt und an die Schule zurückgeschickt

Kosten: Je Schüler/in auf der Schülersammelliste wird eine Gebühr von 12,00 € erhoben.

Kontakte

Allgemeines Ausländerrecht

Buchstaben Ansprechpartner Telefon E-Mail
A - G Frau Schäuble 07731 / 85-604 auslaenderbehoerde@singen.de
H - N Frau  Schweiger 07731 / 85-586 auslaenderbehoerde@singen.de
O - Q Frau Sölter 07731 / 85-590 auslaenderbehoerde@singen.de
R - Z Frau Rudolf 07731 / 85-585 auslaenderbehoerde@singen.de

Asylstelle sowie alle Inhaber humanitärer Aufenthaltstitel

Buchstaben Ansprechpartner Telefon E-Mail
A - K und Ala - Alh Frau Keller 07731 / 85-588 auslaenderbehoerde@singen.de
L - Z und Ali - Alz Frau Reger 07731 / 85-711 auslaenderbehoerde@singen.de

Beschleunigtes Fachkräfteeinwanderungsgesetz

Ansprechpartner Telefon E-Mail
Frau Sölter 07731 85-590 feg@singen.de