Kontakt

Abteilung Personal und Organisation

Dietmar Streit

Abteilungsleitung

Hohgarten 2
78224 Singen (Hohentwiel)
Telefon +49 7731 85 180
Fax +49 7731 85882 183
Gebäude Rathaus
Raum 333

Direkt zu den offenen Stellen

Ausbildung & Studium

Auch jungen Menschen bieten wir über eine betriebliche Ausbildung die Möglichkeit, sich an der Gestaltung von Singen zu beteiligen. Wir garantieren euch eine abwechslungsreiche und vielseitige Ausbildung, in der Wert auf selbstständiges und verantwortungsvolles Arbeiten gelegt wird. Selbstverständlich gilt jedes Angebot auch für Menschen mit einer Schwerbehinderung, die bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt eingestellt werden.
Viele junge Menschen stehen vor wichtigen Entscheidungen: Was soll ich nach der Schule machen? Was ist der richtige Beruf für mich? Gerade in der heutigen Zeit mit ihrer Vielfalt an Ausbildungen und Studiengängen kommt der frühzeitigen und kritischen Auseinandersetzung mit der Berufswahl eine überragende Bedeutung zu. Mit einer qualifizierten, zukunftsträchtigen Ausbildung steigen die Chancen auf einen sicheren Arbeitsplatz enorm!
Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihren Berufsweg mit einer Ausbildung bei der Stadtverwaltung Singen begannen, haben festgestellt, dass eine gute Ausbildung die beste Investition in die Zukunft ist.

Dank der großen Vielfalt der bei uns erlernbaren Berufe ist bestimmt für jeden etwas Attraktives und Zukunftsträchtiges dabei.

Bewerbungsunterlagen und Fristen

Stichtag für die Ausbildungsberufe ist grundsätzlich der 15. Oktober für das jeweils kommende Jahr. Die Bewerbung kann über unser Bewerberportal eingereicht werden.

Vollständig sind die Bewerbungsunterlagen mit eurem Anschreiben, in dem ihr Angaben über euren gewünschten Ausbildungsberuf machen solltet sowie gerne eine kurze Angabe über die Quelle, aus der ihr die Informationen hierzu entnommen habt. Weiterhin ist ein Lebenslauf erforderlich, ein Lichtbild sowie eine Kopie der zuletzt erhaltenen Zeugnisse.
Bei Fragen, ruft einfach bei uns an, wir geben euch gerne Auskunft über noch freie Ausbildungsplätze.
Wenn eure Bewerbung bei uns eingetroffen ist, erhaltet ihr zunächst eine Eingangsbestätigung. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist findet je nach Ausbildungsberuf ein Eignungstest statt. Die BewerberInnen in der engeren Wahl werden danach zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch eingeladen. Unter diesen Bewerbern wählt die Abteilung Personal und Organisation mit Unterstützung der jeweiligen Fachdienststelle die geeigneten BewerberInnen aus.

Was springt dabei heraus?

Ausbildungsvergütungen (brutto)
1. Ausbildungsjahr 1.018,26 €
2. Ausbildungsjahr 1.068,20 €
3. Ausbildungsjahr 1.114,02 €
Ausnahmen:               
BeamtenanwärterInnen: 1. - 4. Ausbildungsjahr 1.348,78 €
Praktikanten für den Beruf des Erziehers / Anerkennungspraktikum: 1.602,02 €

Stand: 01.01.2020

Die Studiengänge und Ausbildungsberufe im Einzelnen

Bachelor of Arts – Public Management

Beamtinnen und Beamte des gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienstes sind in fast allen Verwaltungen des Landes, der Landkreise, der Städte und der Gemeinden tätig. Sie erfüllen vielfältige Aufgaben, so z.B. in der kommunalen Finanzverwaltung, in Sozial- und Jugendämtern, in Haupt- und Personalämtern, in Rechts- und Ordnungsämtern und zahlreichen anderen Verwaltungsbereichen. Eine Tätigkeit in Eigenbetrieben und Eigengesellschaften der Kommunen, sowie in Privatbetrieben ist möglich. Beamte des gehobenen Verwaltungsdienstes sind vorwiegend als verantwortliche und selbständige Sachbearbeiter/innen tätig. Häufig üben sie leitende Tätigkeiten in Spitzenfunktionen aus.
Mit ihrer Arbeit leisten sie wichtige Serviceaufgaben für die Bürgerinnen und Bürger. Interesse an Kommunalpolitik und Wirtschaft sowie Freude am Umgang mit Menschen sind wichtige Voraussetzungen für diesen dualen Studiengang. Die praktischen Inhalte werden in verschiedenen städtischen Ämtern vermittelt. Der theoretische Teil wird an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg oder an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl gelehrt. Das duale Studium dauert dreieinhalb Jahre.
 
Voraussetzungen: 
- Fachhochschulreife oder Abitur
- EU-Staatsangehörigkeit
- Erfolgreich bestandener Studierfähigkeitstest an der jeweiligen Hochschule
 
Studienbeginn:
1. September jeden Jahres

Bewerbung:
Ausschließlich online an der Hochschule Kehl oder wahlweise Ludwigsburg. Gebt Singen dann im Rahmen des Bewerbungsverfahrens als Wunschausbildungsstelle an. Die Zulassung an der Hochschule ist Voraussetzung für das Einführungspraktikum bei der Stadt Singen.
 
Studienverlauf
Einführungspraktikum: 6 Monate praktische Ausbildung bei der Stadt Singen
Grundlagenstudium: 3 Semester mit Lehrveranstaltungen u.a. in Rechtswissenschaften, Betriebs- und Volkswirtschaft, Finanzwirtschaft, Sozialwissenschaften, Informationsmanagement/Verwaltungsinformatik
Praxisjahr: Im Vorbereitungsdienst mit Wahlmöglichkeiten in der öffentlichen Verwaltung im In- und Ausland sowie in öffentlichen und privaten Unternehmen mit öffentlichen Aufgaben
 
Vertiefungsstudium: 1 Semester mit Studienschwerpunkt z.B. in den Bereichen Personal, Organisation und Kommunikation Ordnungsverwaltung Leistungsverwaltung Wirtschaft und Finanzen/öffentliche Betriebe Kommunalpolitik/Führung im öffentlichen Sektor
 
Abschluss: Bachelor of Arts (B.A.)
 
Weitergehende Informationen findet ihr unter http://www.hs-kehl.de/ oder unter https://www.hs-ludwigsburg.de
Hier gibt es Detailinformationen über die genaue Anzahl der Unterrichtsstunden, die zu belegenden Fächer, Hinweise zur Bachelorarbeit, zu den Modulprüfungen am Ende des jeweiligen Semesters, zu den Ansprechpartnern bei der HS Kehl und Ludwigsburg, über die Berufsaussichten der Absolventen und vieles mehr.

Verwaltungsfachangestellte/r

Das Berufsbild der Verwaltungsfachangestellten ist enorm vielseitig. Als Auszubildender mit vorzugsweise mittlerem Bildungsabschluss durchwandert man in der zweieinhalb jährigen Ausbildung alle Sparten einer Kommunalverwaltung. So stehen bei der Singener Stadtverwaltung folgende Fachbereiche auf dem Lehrplan: 
 
- Zentrale Aufgaben /Finanzen / Betriebe mit der Abt. Personal und Organisation 
- Kultur/Schule/Sport/Ortsteile
 - Jugend/Soziales/Ordnung
 
Fit gemacht fürs kaufmännische Rechnungswesen wird man in der Buchhaltung der Stadtwerke.
 
Insgesamt sollte man Spaß im Umgang mit Menschen haben, denn Bürgerkontakte gibt es in nahezu allen Verwaltungsbereichen. Dabei legt der Bürger - als „Kunde“ der Verwaltung - bei seinem Gang ins Rathaus hohen Wert darauf, einem freundlichen und fairen Ansprechpartner gegenüberzustehen. Schließlich bezahlt er diese Dienstleistungen über seine Steuern, Gebühren und Beiträge.
Nach abgeschlossener Prüfung kann der Verwaltungsfachangestellte sich in einem Fachbereich spezialisieren. Je nach Neigung und freien Stellen kommen Tätigkeiten im Bereich der städtischen Finanzen, in der Leistungs- oder Ordnungsverwaltung oder in den Querschnittsbereichen wie Zentrale Dienste & Personalwesen in Frage. Aber auch Organisationstalente finden bei der Vorbereitung und Durchführung der zahlreichen städtischen Veranstaltungen mannigfaltige Einsatzmöglichkeiten.
 
Ausbildungsstätte:
Stadtverwaltung Singen mit oben aufgezeigten Ausbildungsabschnitten.
 
Ausbildungsdauer:
3 Jahre bei Hauptschulabschluss / 2,5 Jahre bei höherem Bildungsabschluss
 
Ausbildungsgliederung:
- Praktische Ausbildung bei der Stadtverwaltung Singen Theoretische Ausbildung in der Berufsschule in Konstanz (Blockunterricht)
- Abschlusslehrgang in der Berufsschule in Konstanz als umfassende Vorbereitung auf die Abschlussprüfung Abschlussprüfung
 
Abschluss:
Staatlich anerkannte/r Verwaltungsfachangestellte/r
 
Einsatzgebiete nach der Ausbildung:
Mittlerer Verwaltungsdienst in allen Verwaltungen des öffentlichen Dienstes (Gemeinde, Stadt, Land)
 
Fortbildungsmöglichkeiten:
Umfassendes internes und externes Schulungsangebot mit vielfältigen Seminaren wie z.B. Resilienz, Arbeitszeit- und Selbstmanagement, Verhandlungsführung, Kommunikation, Präsentation und Rhetorik, Deeskalation.
 
Nach entsprechender Berufspraxis und bei besonderer Eignung ist der Aufstieg in die gehobene Sachbearbeiterebene über die Fortbildung durch Ablegung des Fortbildungslehrgangs zum Verwaltungsfachwirten möglich.

Fachangestellte/r für Bäderbetriebe

Der Beruf der/des Fachangestellten für Bäderbetriebe ist sehr verantwortungsvoll, denn von den Fachangestellten hängt oft das Leben und die Gesundheit der Badegäste in einem Schwimmbad ab.
 
Man muss kein Superathlet sein, um diesen Beruf auszuüben aber über eine gewisse Sportlichkeit sollte man verfügen, denn ein Ausbildungspunkt ist das Abhalten von Schwimmunterricht in allen Stilarten und die Animation der Badegäste im Spiel- und Sportbereich. Schnelle Reaktionsfähigkeit ist in Notfällen gefragt, weshalb Sie im Rettungsschwimmen, in Wiederbelebung und Erster Hilfe geschult werden.
Damit die Ausbildung nicht die ganze Zeit im Wasser stattfindet, werden die angehenden Fachangestellten mit den Verwaltungs- und Rechtsvorschriften, sowie dem Aufsichtsdienst im Schwimmbad vertraut gemacht.
Technik ist ein wichtiges Thema, weil Motoren, Pumpen und Wasseraufbereitungsanlagen notwendig sind, um ein Schwimmbad zu betreiben. Es werden darum auch Kenntnisse über Pflege, Wartung und Überwachung der technischen Anlagen sowie über verschiedene Wasserdesinfektionsarten vermittelt.
 
Ausbildungsstätten:
Städtisches Freibad (Aachbad) Städtisches Hallenbad
 
Ausbildungsdauer:
3 Jahre bei Hauptschul-, Realschul- oder höherem Bildungsabschluss
 
Ausbildungsgliederung:
Praktische Ausbildung im Aach- und Hallenbad Theoretische Ausbildung in der Landesfachschule in Mannheim
 
Lehrgänge:
Zulieferfirmen bieten Lehrgänge über die Wasseraufbereitung, Desinfektion und über Reinigungsmittel an. Sportschulen bieten Lehrgänge über Schwimmkurse oder Kurse über Animation an.
 
Abschluss:
staatlich geprüfter Fachangestellter für Bäderbetriebe

Einsatzgebiete nach der Ausbildung:
In allen öffentlichen und privaten Bädern, verschiedenen Kliniken, See- und Strandbädern oder größeren Hotels mit eigenem Schwimmbad.
 
Fortbildungsmöglichkeiten:
Geprüfter Schwimmmeister nach Besuch der Fachschule für Schwimmmeister in Mannheim (2 Semester Vollzeit). Voraussetzung ist eine 3-jährige Tätigkeit als Fachangestellter für Bäderbetriebe.

Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste - Fachrichtung Bibliothek

Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste an Bibliotheken üben ihren Beruf vorwiegend in wissenschaftlichen und öffentlichen Bibliotheken aus, deren Träger Gemeinden, Länder und der Bund sein können, aber auch Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts.
In der modernen Informationsgesellschaft sind die Anforderungen gerade auch an die öffentliche Bibliothek enorm gestiegen. Ihre Aufgabe ist es, jedermann den Zugang nicht nur zum traditionellen Medium Buch, sondern auch zu den elektronischen Medien zu ermöglichen. Nach wie vor fördert die Bibliothek aktiv den Umgang mit Literatur in allen ihren Erscheinungsformen, macht aber auch neue Medien und Informationstechniken auf breiter Basis populär.
 
Die ständigen Veränderungen auf dem Medien- und Informationssektor erfordern auch von allen in öffentlichen Bibliotheken Beschäftigten ein hohes Maß an Flexibilität. Fachangestellte unterstützen und entlasten die Diplom-Bibliothekare durch die verwaltungsmäßige Abwicklung der Beschaffung sämtlicher Medien. Sie geben diese in die elektronische Datenverarbeitung ein und sind für alle mit deren Ausleihe verbundenen Arbeiten zuständig. Sie geben Auskünfte und weisen neue Benutzer in die Bibliothek ein, zudem gehört das Einsortieren zurückgegebener Medien in den Bestand zu ihren Aufgaben.
Kontaktfreudigkeit, Aufgeschlossenheit und fundiertes Fachwissen sind besonders beim Ausleih- und Auskunftsdienst gefragt. Da sich öffentliche Bibliotheken heute auch als kommunaler Treffpunkt und Kommunikationszentrum verstehen und gerade die Stadtbücherei Singen das kulturelle Leben der Stadt durch vielfältige Veranstaltungen bereichert, wird ein überdurchschnittliches Interesse am kommunalen und kulturellen Geschehen erwartet.
 
Ausbildungsstätte:
Stadtbücherei Singen
 Der Buchbestand der Singener Stadtbücherei umfasst klassische und zeitgenössische Literatur, Sach- und Fachbücher, Nachschlagewerke, Unterhaltungsromane, sowie Kinder- und Jugendbücher. Es gibt außerdem Lese- und Arbeitszonen, eine Zeitungs- und Zeitschriftenecke, eine Spieleabteilung und einen umfangreichen Bestand an Musik-CDs, DVDs, Hörsticks, Tonies und TipTois.
 
Ausbildungsdauer:
3 Jahre bei Hauptschul-, Realschul- oder höherem Bildungsabschluss. Lehrzeitverkürzung mit Hochschul- oder Fachhochschulreife max. 1 Jahr, mit mittlerem Bildungsabschluss max. 6 Monate möglich.
 
Ausbildungsgliederung:
Praktische Ausbildung in der Stadtbücherei (und ergänzend in der Stadtverwaltung) Theoretische Ausbildung in der Landesfachklasse in Calw (Blockunterricht)

Abschluss:
staatlich anerkannte/r Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste
 
Einsatzgebiete nach der Ausbildung:
Öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken, z.B. Stadtbibliotheken, Uni-, Landes- oder Spezialbibliotheken
 
Fortbildungsmöglichkeiten:
Studium an der Fachhochschule für öffentliches Bibliothekswesen zur/zum Diplom-Bibliothekar/in (nur mit Abitur möglich)

Anerkennungspraktikanten für den Beruf ErzieherIn

Der Beruf des Erziehers / der Erzieherin ist sehr verantwortungsvoll und sollte mehr als nur ein „Job“ sein. Wenn ihr einen lebendigen Beruf sucht und den Kontakt mit Menschen mögt, werdet ihr erfahren, dass die Arbeit mit Kindern sehr viel Freude bereitet. Das für diesen Beruf erforderliche Anerkennungspraktikum könnt ihr in einer unserer städtischen Kindertageseinrichtungen absolvieren.
Das Anforderungsprofil: Voraussetzung ist Realschul- oder höherer Bildungsabschluss.
Als Erzieher solltet ihr offen für die Bedürfnisse der Kinder sein und diese darin unterstützen, sich zu selbständigen und verantwortungsbewussten Persönlichkeiten zu entwickeln. Die Aufgaben umfassen vor allem die Erziehung, Bildung und die Betreuung von Kindern. Sowohl die Förderung des einzelnen Kindes als auch das Zusammenleben in der Gruppe sind zentrale Aufgaben bei der Arbeit in Kindertageseinrichtungen. Wesentliche Aufgabe ist u.a. auch die Zusammenarbeit mit den Eltern der Kinder. Wichtige Voraussetzungen für den Beruf sind Aufgeschlossenheit, Kreativität und Kritikfähigkeit. Ihre Bereitschaft zur Teamarbeit sollte vorhanden sein.
 
Ausbildungsgliederung:
Die Ausbildung zum staatlich Erzieher dauert 4 Jahre und ist wie folgt gegliedert:
 
- Einjähriges Berufskolleg für Praktikanten (BKPR)
- Zweijähriges Berufskolleg für Sozialpädagogik (2BKSP)mit der Möglichkeit des Erwerbs der Fachhochschulreife
- Einjähriges Berufspraktikum
 
Während des Praktikums im Berufskolleg (Dauer 14 Wochen) lernt ihr die vielfältigen Aufgaben des Erziehers kennen und können durch die Arbeit mit den Kindern Ihre pädagogischen Fähigkeiten einschätzen und Ihre Eignung für diesen Beruf besser beurteilen. Im Landkreis Konstanz bieten sich die Mettnau-Schule in Radolfzell und das Marianum Hegne in Allensbach-Hegne für das dreijährige Berufskolleg an. Die Stadt Singen bietet für das einjährige Berufspraktikum folgende Kindertageseinrichtungen als Ausbildungsstätten an:
 
Kindertagesstätte An der Aach
Kindertagesstätte Bruderhof
Familienzentrum Im Iben
Kinderhaus Masurenstraße
Kindertagesstätte Münchried
Kindertagesstätte Twielfeld
Kindertagesstätte Beuren an der Aach
Kindertagesstätte Friedingen / Hausen
Kindertagesstätte Schlatt unter Krähen
Kindertagesstätte Überlingen am Ried
 
Was wir euch bieten:
Einen individuell abgestimmten Ausbildungsplan Fachlich qualifizierte AusbilderInnen Einen zukunftsfähigen Arbeitsplatz Infans-Crashkurs speziell für PraktikantInnen Hospitationen in anderen städtischen Kitas Gesicherte Übernahme in ein Arbeitsverhältnis bei persönlicher Eignung und Erwerb der staatlichen Anerkennung Firmenfitness-Kooperation mit der Firma Hansefit Vernetztes Arbeiten mit verschiedenen Institutionen
 
Abschluss:
staatlich anerkannter ErzieherIn
 
Einsatzgebiete nach der Ausbildung:
Alle städtischen, kirchlichen und betrieblichen Kindertagesstätten aber teilweise auch in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, offene Kinder- und Jugendarbeit, Einrichtungen für Kinder- und Jugendhilfe
 
Fortbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten:
Leitung einer Kindertagesstätte (Fachwirt für Organisation & Führung) Elternbegleitung, Familienberatung Fachkraft für Kinder unter 3 Jahre, Fachkraft für Inklusionspädagogik Mentor Sprachbildungsfachkraft, Marte Meo Kollegentrainer

Praxisintegrierte Ausbildung zum Erzieher / zur Erzieherin (PiA)

Ihr möchtet gerne Erzieher/in werden? Ihr habt zuerst einen anderen beruflichen Weg eingeschlagen oder bereits einiges an Lebenserfahrung gesammelt und möchtet euch jetzt gerne umorientieren?
Neben der Möglichkeit, den Beruf des Erziehers im Wege des Berufskollegs mit Anerkennungspraktikum zu absolvieren, gibt es seit 2012 die Alternative einer dreijährigen praxisintegrierten Ausbildung.
Die Ausbildung befähigt dazu, Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsaufgaben zu übernehmen und in allen sozialpädagogischen Bereichen selbstständig und eigenverantwortlich als ErzieherIn tätig zu sein. Die Fachschule in Hegne bzw. Radolfzell vermittelt die hierzu erforderliche berufliche Handlungskompetenz. Die Stadt Singen bietet die Ausbildung in allen Kindertageseinrichtungen an.
 
Das Anforderungsprofil:
Voraussetzung ist Realschul- oder höherer Bildungsabschluss.
 
Als ErzieherIn solltet ihr offen sein für die Bedürfnisse der Kinder und diese darin unterstützen, sich zu selbständigen und verantwortungsbewussten Persönlichkeiten zu entwickeln. Die Aufgaben umfassen vor allem die Erziehung, Bildung und die Betreuung von Kindern. Sowohl die Förderung des einzelnen Kindes als auch das Zusammenleben in der Gruppe sind zentrale Aufgaben bei der Arbeit in Kindertageseinrichtungen. Wesentliche Aufgabe ist u.a. auch die Zusammenarbeit mit den Eltern der Kinder. Wichtige Voraussetzungen für den Beruf sind Aufgeschlossenheit, Kreativität und Kritikfähigkeit. Ihre Bereitschaft zur Teamarbeit sollte vorhanden sein. Weitere konkrete Informationen zu den Aufnahmevoraussetzungen können Sie an der jeweiligen Fachschule erhalten:https://www.marianum-hegne.dehttp://www.mettnau-schule.de Was wir euch bieten:Einen individuell abgestimmten Ausbildungsplan
Fachlich qualifizierte Ausbilder
Einen zukunftsfähigen Arbeitsplatz
Infans-Crashkurs speziell für Praktikanten/-innen
Hospitationen in anderen städtischen Kitas
Gesicherte Übernahme in ein Arbeitsverhältnis bei persönlicher Eignung und Erwerb der staatlichen Anerkennung
Firmenfitness-Kooperation mit der Firma Hansefit v
ernetztes Arbeiten mit verschiedenen Institutionen
 
Abschluss:
staatlich anerkannte/r ErzieherIn
 
Einsatzgebiete nach der Ausbildung:
Alle städtischen, kirchlichen und betrieblichen Kindertagesstätten aber teilweise auch in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, offene Kinder- und Jugendarbeit, Einrichtungen für Kinder- und Jugendhilfe

Fachkraft für Veranstaltungstechnik

Fachkräfte für Veranstaltungstechnik planen den Einsatz technischer Anlagen auf Veranstaltungen, bauen sie auf und bedienen sie. Außerdem entwickeln sie Konzepte für den Bau von Messeständen. Die verantwortungsvolle Mitarbeit bei Gastspielen, bei großen Produktionen, Kongressen, Konzerten und externen Veranstaltungen z.B. dem Hohentwiel-Festival, gehören genau so zum Arbeitsumfang, wie auch die technische Betreuung während der Veranstaltung.
Die handwerklich-technische Arbeit steht hierbei im Vordergrund. Auswahl, Aufbau, Bedienung und Abbau von ton-, licht-, und medientechnischer Geräte sowie Bühneneinrichtungen zählen zu den Hauptaufgaben. Aber auch die Planung und Kalkulation von Veranstaltungen sowie das Beurteilen der Sicherheit und der Infrastruktur von Veranstaltungsstätten gehört mit zum Tätigkeitsfeld einer Fachkraft für Veranstaltungstechnik.
Ausbildungsstätten / Einsatzgebiete:
Stadthalle Singen Außenveranstaltungen (z.B.: Hohentwielfestival)
 Ausbildungsdauer:
3 Jahre bei Hauptschul-, Realschul- oder höherem Bildungsabschluss
 Ausbildungsgliederung:
Praktische Ausbildung in der Stadthalle und den Außenveranstaltungen Theoretische Ausbildung auf dem Campus der Europäischen Medien und Event-Akademie, Berufsschule Baden-Baden
 
Lehrgänge:
Lehrgänge für weitere Qualifikationen werden auf der Europäischen Medien und  Event-Akademie als Zusatzkurse angeboten.
 Abschluss:
Fachkraft für Veranstaltungstechnik

Einsatzgebiete nach der Ausbildung:
Beschäftigung finden Fachkräfte für Veranstaltungstechnik in der Messe-, Kongress- und Unterhaltungsbranche. So arbeiten sie bei Messeveranstaltern, in Theatern und Konzerthäusern, bei Filmproduktionsfirmen, Veranstaltungstechnik - Dienstleister oder Veranstaltungsagenturen für Sportveranstaltungen. Darüber hinaus sind sie in Werbeagenturen beschäftigt.
 Fortbildungsmöglichkeiten:
Weiterbildung zum Meister für Veranstaltungstechnik verschiedener Fachrichtungen: Bühne, Studio Beleuchtung Halle

Veranstaltungskaufmann/-frau

Veranstaltungskaufleute konzipieren und organisieren Veranstaltungen und sorgen für deren reibungslosen Ablauf. Sie kalkulieren die Kosten und übernehmen alle kaufmännischen Aufgaben rund um die Planung, Durchführung und Nachbereitung von Veranstaltungen. Kaufmännisch-Verwaltende Aufgaben erledigen sie in erster Linie im Büro. Die jeweiligen Veranstaltungen betreuen sie vor Ort beim Kunden, in unseren Hallen und Seminahräumen oder auch im Freien.
 
Die Zusammenarbeit mit Hallenmanagement und den technischen Abteilungen steht hierbei im Vordergrund. Auswahl, Planung, Koordination und Kalkulation von ton-, licht-, und medientechnischer Geräte sowie Saal-, Konferenz, und Bühneneinrichtungen zählen zu den Hauptaufgaben. Aber auch die Planung und Kalkulation von Veranstaltungsgesamtabläufen sowie das Beurteilen der Infrastruktur von Veranstaltungsstätten gehört mit zum Tätigkeitsfeld einer Veranstaltungskauffrau bzw. eines Veranstaltungskaufmanns. 
Ausbildungsstätten / Einsatzgebiete:
Stadthalle Singen Außenveranstaltungen (z.B.: Hohentwielfestival)
 
Ausbildungsdauer:
3 Jahre bei Hauptschul-, Realschul- oder höherem Bildungsabschluss
 
Ausbildungsgliederung:
Praktische Ausbildung in der Stadthalle, Scheffelhalle und den Außenveranstaltungen Theoretische Ausbildung auf dem Campus der Europäischen Medien und Event-Akademie, Berufsschule Baden-Baden
 
Lehrgänge:
Lehrgänge für weitere Qualifikationen werden auf der Europäischen Medien und       Event-Akademie als Zusatzkurse angeboten.
 
Abschluss als:
Veranstaltungskaufmann / Veranstaltungskauffrau
 
Einsatzgebiete nach der Ausbildung:
Beschäftigung finden Veranstaltungskaufleute vor allem bei Messegesellschaften und Kongresszentren, Event- und Werbeagenturen sowie Unternehmen für Veranstaltungstechnik. Bei Catering-Unternehmen, in Hotels und Gaststätten mit Veranstaltungsbereich, in kommunalen Kulturämtern oder in Büros für Stadtmarketing sind sie ebenfalls tätig. Darüber hinaus arbeiten sie bei Theater- und Konzertveranstaltern, Veranstaltungstechnik – Dienstleister, in Rundfunkanstalten oder in Agenturen für Sportveranstaltungen.
 
Fortbildungsmöglichkeiten:
Weiterbildung zum/zur EventmanagerIn

Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit

Dieser interessante Lehrberuf bietet viele Möglichkeiten in Unternehmen der Tourismus- und der Freizeitindustrie. Die Aufgaben und die Tätigkeitsfelder reichen von der Kundenberatung über die Organisation von Angeboten bis hin zu den kaufmännischen Aufgaben sowie der Vermarktung und Erstellung freizeitwirtschaftlicher und touristischer Dienstleistungen. 
Voraussetzungen:
Einsatz und Motivation Guter Bildungsabschluss zeitliche Flexibilität Spaß am Umgang mit Menschen
 
Schulbildung:
nach dem Berufsbildungsgesetz ist keine bestimme Schulbildung als Zugangsvoraussetzung für diesen Beruf vorgeschrieben. Jedoch wir in der Regel ein guter Bildungsabschluss (Realschule oder höherer Abschluss sowie Fremdsprachenkenntnisse) gewünscht.
 
Ausbildungsstätten:
Eigenbetrieb Kultur & Tourismus Singen in der Stadthalle Regionale und nationale Tourismusorganisationen, lokale und regionale Tourismusstellen unterschiedlicher Rechtsform, touristische Branchenverbände, Freizeitbäder, Freizeit- und Ferienparks, Campingplätze, touristisch orientierte Verkehrsunternehmen, Einrichtungen und Unternehmen zur Vermarktung touristisch orientierter Verkehrsunternehmen sowie Unternehmen und Organisationen des Gesundheit- und Wellness-Tourismus.
 
Ausbildungsdauer:
Die Ausbildung dauert 3 Jahre, bei bestimmten schulischen Voraussetzungen kann die Ausbildung verkürzt werden.
 
Ausbildungsgliederung:
Praktikum im Ausbildungsbetrieb „Kultur- und Tourismus Singen“
Theoretische Ausbildung in der Robert-Gerwig-Schule (Fachklasse)
 
Abschluss: Kauffrau oder Kaufmann für Tourismus und Freizeit
 
Einsatzgebiete nach Abschluss der Ausbildung:
Tourismusorganisationen, Freizeitbäder Ferien- und Freizeitparks, Campingplätze, Verkehrsämter, Unternehmen und Organisationen des Gesundheits- und Wellness-Tourismus
 
Fortbildungsmöglichkeiten:
Tourismusfachwirt bei der IHK oder Berufsakademien
Weiterbildung in verschiedenen Sparten beim DSFT (Deutsches Seminar für Tourismus Berlin)
 
Weitere Informationen:
Bundesinstitut für Berufsbildung https://www.bibb.de/

Bachelor of Arts – Soziale Arbeit

Das Studium Soziale Arbeit an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) ist ein übergreifendes und interdisziplinäres Studium, das Themen der Sozialarbeit und der Sozialpädagogik abdeckt. 

Mit Schwerpunkt ab dem 5. Semester vertiefen alle Studierende ihr Wissen in der von ihnen gewählten Studienrichtung.
Diese Vertiefung hängt von den Aufgaben und Ausrichtungen des jeweiligen Dualen Partners ab, bei dem die Studierenden ihre praktische Ausbildung machen. Etwa achtzig Prozent der theoretischen Studieninhalte sind unabhängig von der gewählten Studienrichtung identisch, so dass die Absolventen und Absolventinnen nach ihrem Abschluss in sämtlichen Bereichen und Arbeitsfeldern Sozialer Arbeit tätig werden können.
 Aufgaben nach dem Studium: AbsolventInnen des Studiengangs finden ein breit gefächertes Betätigungsfeld in Institutionen bei öffentlichen und freien Trägern. Ausbildungsvoraussetzungen und –ablauf:
Das dreijährige Studium ist dual organisiert. Studienort ist die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Stuttgart oder Villingen-Schwenningen. In jedem Studienhalbjahr findet ein Studium von zwölf Wochen und eine Praxisphase von ebenfalls zwölf Wochen innerhalb des gewählten Studienschwerpunkts (Sozial- Bildungs- Integrationsbereich) bei der Singener Stadtverwaltung statt.
 Für ihre späteren Aufgaben als Sozialarbeiter erhalten die Studierenden fundierte Kenntnisse über zentrale Theorien, Handlungsformen und didaktische Konzepte der Sozialen Arbeit, der Rehabilitationspädagogik sowie der Erwachsenenbildung. Vertrautheit mit dem Grundinstrumentarium der Sozialforschung, Kenntnisse der für das Arbeitsfeld relevanten Rechtsmaterie sowie der Organisationsstrukturen freier und öffentlicher Träger werden vermittelt. Ausbildungsvoraussetzung: Abitur, bzw. die Fachhochschulreife. Bewerber mit Fachhochschulreife müssen ein besonderes Zulassungsverfahren an der DHBW durchlaufen um die Studienfähigkeit zu erlangen. Den Verfahrensablauf hierzu erfahrt ihr auf der jeweiligen Homepage der DHBW (https://www.dhbw-stuttgart.de https://www.dhbw-vs.de). Hier bekommt ihr auch weitere Details zum Studium. Abschluss als: Bachelor of Arts (B.A.)

MetallbauerIn – Fachrichtung Konstruktionstechnik

MetallbauerInnen im Bereich Konstruktionstechnik fertigen und montieren Überdachungen, Fassadenelemente, Tore, Fensterrahmen oder Schutzgitter aus Stahl oder anderen Metallen. Häufig stellen sie Einzelstücke speziell nach Kundenwunsch her. Sie richten sich nach technischen Zeichnungen, wenn sie von Hand oder maschinell Leichtmetalle oder Stahl be- und verarbeiten. Sie reißen Metallplatten, -rohre oder -profile an, schneiden sie zu und formen sie. Dann schweißen, nieten oder schrauben sie die einzelnen Bauteile zusammen. Bei der Montage vor Ort bauen sie auch Schließ- und Sicherheitsanlagen ein und installieren z.B. mechanische, hydraulische und elektrische Antriebe. Außerdem warten sie ihre Produkte und halten sie instand. Ausbildungsstätte:
Städtischer Bauhof vorwiegend im Arbeitsbereich der technischen Werkstätten
 
Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre
 
Einsatzgebiete nach der Ausbildung:
Handwerksbetriebe des Metallbaus Betriebe, die sich auf die Verarbeitung von Metall im Aus- oder Hochbau spezialisiert haben, z.B. Dachdeckerbetriebe oder Fassadenbauunternehmen
 
Ausbildungsgliederung:
Praktische Ausbildung im BetriebTheoretischer Unterricht in der Berufsschule in Singen

TischlerIn

TischlerInnen stellen Schränke, Sitzmöbel, Tische, Fenster und Türen, aber auch Innenausbauten sowie Messe- und Ladeneinrichtungen meist in Einzelanfertigung her.Zunächst beraten sie ihre Kunden über Einrichtungslösungen, u.U. nehmen sie dabei Skizzen oder den Computer zu Hilfe. Nach der Auftragserteilung be- und verarbeiten sie Holz und Holzwerkstoffe mit einer Vielzahl unterschiedlicher, auch computergesteuerter Techniken. Tischler sägen, hobeln und schleifen, verarbeiten Furniere und behandeln die Holzoberflächen. Einzeln angefertigte Teile verschrauben oder verleimen sie zu fertigen Holzprodukten.Auf Baustellen setzen sie Fenster, Treppen und Türen ein; in Wohn- oder Büroräumen verlegen sie Parkettböden und montieren Einbaumöbel, Raumteiler oder Wandverkleidungen. Vor der Übergabe an den Kunden überprüfen sie ihre Arbeit. Außerdem reparieren sie beschädigte Möbel oder gestalten Musterstücke. 
Ausbildungsstätte:
Städtischer Bauhof vorwiegend im Arbeitsbereich der technischen Werkstätten.
 
Ausbildungsdauer: 3 Jahre
 
Einsatzgebiete nach der Ausbildung:
im Tischlerhandwerk z.B. Bautischlereien, Technischen Werkstätten in Bauhöfen bei Herstellern von Möbeln, Holzwaren oder -konstruktionsteilen
 
Ausbildungsgliederung:
Praktische Ausbildung im Betrieb
Theoretischer Unterricht in der Berufsschule in Singen
 

Berufe in der Geoinformationstechnologie

Die beiden Berufsbilder GeomatikerIn und VermessungstechnikerIn gehören der Berufsgruppe Geoinformationstechnologie an. Sie unterscheiden sich im Wesentlich folgendermaßen:GeomatikerInnen beherrschen den Gesamtprozess des Geodatenmanagements, also den Umgang mit digitalen und analogen Geodaten von deren Erfassung über vielfältige Verarbeitungsschritte bis hin zur Visualisierung VermessungstechnikerInnen haben den Schwerpunkt in der eigenen Datenerhebung durch Vermessung und Übertragung der Planungsdaten in die Örtlichkeit, also beherrschen neben den Grundlagen des Geodatenmanagements vertiefte vermessungsbezogene Erfassungs- und Berechnungskompetenzen
Für beide Berufe ist ein ausgeprägtes räumliches Vorstellungsvermögen sowie     mathematisches und technisches Grundverständnis notwendig. Der Beruf des Geomatikers erfordert zudem graphisches Geschick. Der Beruf des Vermessungstechnikers erfordert Freude am Arbeiten im Innen- und Außendienst. Sind diese Rahmenbedingungen erfüllt und können die folgende Fragen mit "Ja" beantwortet werden, ist die Grundlage für eine Ausbildung in einem Beruf der Geoinformationstechnologie gegeben: Könnt ihr sorgfältig, gewissenhaft und exakt arbeiten? Macht euchn Zeichnen und Rechnen Spaß? Interessiert euch das Vermessen von Grenzen und Bauvorhaben? Möchtet ihr aussagekräftige Karten und Pläne herstellen? Arbeitet ihr gerne mit modernsten Messgeräten und PC-Systemen? Reizt euch die Nutzung digitaler Geoinformationssysteme? Interessiert ihr euch für Wertermittlungen von Immobilien?
Die beiden Berufe sind dadurch verbunden, dass im ersten Ausbildungsjahr gemeinsame Qualifikationen vermittelt werden und auch der Berufsschulunterricht zusammen stattfinden kann. Das zweite und dritte Ausbildungsjahrverlaufen zur Vermittlung der berufsspezifischen Inhalte in getrennten Strukturen. 
Im Folgenden werden die Berufsbilder detaillierter dargestellt.
 
GeomatikerIn
Für das Berufsbild der Geomatik liegt die Priorität in der Vermittlung einer breiten Prozesskette von der Geodatenerfassung über die Weiterverarbeitung (Interpretation, Integration, Analyse, Speicherung) bis zur Visualisierung und dem Marketing. Der neu geschaffene     Beruf Geomatiker fängt nicht nur die wichtigen Inhalte aus dem nicht mehr angebotenen Beruf der Kartographen auf, sondern nimmt neben den wichtigen Elementen der Vermessungstechnik auch wesentliche Inhalte aus der Photogrammetrie und Fernerkundung auf.
 
Das Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit umfasst:
Erfassen und Beschaffen von Geodaten Verarbeiten, Verwalten und Veranschaulichen von Geodaten Modellieren von Geodaten und Aufbereiten in unterschiedliche Formate für verschiedene Medien Nutzen der Informations- und Kommunikationssysteme der Geomatik Kundenorientiertes Durchführen von Aufträgen unter Verwendung von Geodaten Mitwirken in der Kundenberatung und Anwenden von Marketingstrategien Anwenden von Methoden der visuellen Kommunikation und grafischen Gestaltung von Karten und Beherrschen der Vermittlung und Darstellung komplexer räumlicher Sachverhalte Umsetzen von Geodaten in Karten, Prä­sentationsgrafiken und multimediale Produkte Anwenden von Informations- und Kommunikationstechniken Beachten der berufsbezogenen Rechts- und Verwaltungsvorschriften Anwenden naturwissenschaftlicher und mathematischer Grundlagen der Geoinformationstechnologie teamorientiertes und qualitätssicherndes Arbeiten
 
VermessungstechnikerIn
Der aktualisierte Ausbildungsberuf VermessungstechnikerIn folgt nicht nur der technologischen  Entwicklung in der Messtechnik (Laservermessung, GNNS, hybride Meßsysteme usw.) und der digitalen Weiterverarbeitung von Daten, sondern beinhaltet auch völlig neue Lerninhalte (u.a. Grundlagen der Geoinformationstechnologie), neue Ausbildungsstrukturen, neue Prüfungsinhalte und Prüfungsmethoden. Dabei handelt es sich um einen neuen Beruf mit einem bekannten Namen. Die Ausbildung soll junge Menschen befähigen, nicht nur die ganzheitlichen Prozesse der Vermessung zu beherrschen, sondern alle Facetten des Berufes zu verstehen und anzuwenden. Die Prozessorientierung der Ausbildung führt dazu, dass von der Aufgabenstellung bis zum Endprodukt wie z.B. der Bereitstellung oder Visualisierung von Geodaten der gesamte Prozess verstanden, beherrscht und umgesetzt werden kann. Dazu werden Umsetzungshilfen erarbeitet, die zu jedem Ausbildungsbereich Erläuterungen und Beispiele enthalten. VermessungstechnikerInnen verstehen auch die Prozesse der Geoinformation und wenden diese an. Soviel messen wie nötig, so genau wie erforderlich und so wirtschaftlich wie möglich. VermessungstechnikerIn ist ein neuer Beruf in einer langen Tradition.
 
Das Profil umfasst:
Grundlagen der Geoinformation und des Geodatenmanagements Erfassen, Beschaffen, Bearbeiten und Visualisieren von Geodaten Vermessungstechnische Methodik und Durchführung von vermessungstechnischen Berechnungen, Anwendung von Informations- und Kommunikations­systemen Liegenschaftskataster, Bau- und Bodenordnung, Grundstückswertermittlung Durchführen von technischen Vermessungen, Beachten berufsbezogener Rechts- und Verwaltungsvorschriften Anwenden naturwissenschaftlicher und mathematischer Grundlagen der Geoinformationstechnologie teamorientiertes und qualitätssicherndes Arbeiten

Ausbildungsstätten und Ausbildungsgliederung:
Die Ausbildung erfolgt in der Ausbildungsstätte und in der Berufsschule. Ausbildungsstätte ist die Stadt Singen, Fachbereich Bauen, Abteilung Vermessung und Geoinformation. Einige Ausbildungsinhalte werden in überbetrieblichen Lehrgängen der Ausbildungskooperation Südbaden vermittelt. Die Berufsschule in Freiburg bzw. Stuttgart muss im Blockunterricht zweimal im Jahr zu je 6 Wochen besucht werden. Nach dem 1. Ausbildungsjahr findet die Zwischenprüfung und am Ende der Ausbildung die Abschlussprüfung nach dem Berufsbildungsgesetz statt.
 Ausbildungsdauer: Die Ausbildung dauert 3 Jahre
 Abschluss: GeomatikerIn oder VermessungstechnikerIn
 Einsatzgebiete nach der Ausbildung:
Geomatiker und Vermessungstechniker arbeiten im öffentlichen Dienst oder in privatwirtschaftlichen Firmen der Geoinformationsbranche, beispielweise
In Bundes- und Landesbehörden sowie Kommunalverwaltungen des Vermessungs-, Kataster- und Geoinformationswesens Bei Öffentlich bestellten Vermessungsingenieuren, In Betrieben und Verlagen der Kartographie, In Betrieben der Fernerkundung, In Betrieben und Dienststellen mit Anwendung von Geoinformations-systemen in Medienagenturen
 Fortbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten:
- Behördliche Ausbildung zum Vermessungssekretär (Vorbereitungsdienst für den mittleren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst mit Laufbahnprüfung)
- Weiterbildung an einem Berufskolleg bzw. einer Fachschule für Vermessungstechnik zum staatlich geprüften Vermessungstechniker
- Studium an einer Fach-/Hochschule zum Bachelor der Fachrichtung Vermessung, Geodäsie, Geoinformatik o.ä.
 

GärtnerIn - Fachrichtung Friedhofsgärtnerei

Zum lebendigen Gesicht einer Stadt gehören auch die Friedhöfe. Hier trauern Angehörige um ihre Verstorbenen. Hierher kommen aber auch Menschen, um Ruhe und zu sich selbst zu finden. Es ist Aufgabe der FriedhofsgärtnerInnen diese Orte zu gestalten.
FriedhofsgärtnerInnen verwenden Pflanzen unter Beachtung ihrer spezifischen Ansprüche. Mit diesem Wissen werden Grabstätten und öffentliche Pflanzflächen neu bepflanzt, erhalten und bewirtschaftet. FriedhofsgärtnerInnen erstellen Pflanzschalen und andere Trauergebinde für Trauerfeiern und als Grabschmuck. Sie führen auch Bestattungen durch. Dies beinhaltet das Öffnen der Gräber, Mitarbeit vor und während der Trauerfeier wie z.B. das Schmücken der Trauerhalle mit Blumengebinden oder die Betreuung der Angehörigen und nach der Bestattung das Schließen und Herstellen des Grabes.
 
Ein weiteres Aufgabengebiet ist die Rahmenpflege des Friedhofsgeländes. Dazu gehören unter anderem der Heckenschnitt, das Rasenmähen und die Unterhaltung der Friedhofswege. Bei der täglichen Arbeit kommen unterschiedliche Materialien wie Pflanzen, Boden, Erde, Substrate und Maschinen zum Einsatz.
 Ausbildungsstätte:
Technische Dienste im Bereich Friedhöfe auf dem Waldfriedhof sowie den Friedhöfen der Stadtteile
 
Ausbildungsdauer: 3 Jahre
 
Einsatzgebiete nach der Ausbildung: Privatgeführte Friedhofsgärtnereien und kirchliche oder kommunale Friedhofsverwaltungen. Einzel- und Großhandel mit Blumen. Nach dreijähriger Berufserfahrung können Friedhofsgärtner die Meisterschule besuchen und mit der Meisterprüfung abschließen.
 
Ausbildungsgliederung:
Praktische Ausbildung im Betrieb
Theoretischer Unterricht in der Berufsschule
                        1. und 2. Lehrjahr Berufliche Grundbildung an der Berufsschule Radolfzell
                        3. Lehrjahr Fachspezifischer Unterricht an der Berufsschule Stuttgart